SPD Grafschaft
Anliegerinformation zum Großprojekt
Nierendorf. Der Bauamtsleiter der Gemeinde, Friedhelm Moog, informierte in einer Anliegerversammlung über die Details bei den nun anstehenden Baumaßnahmen in Nierendorf.
Wie bekannt, wird in einem gemeinsamen Bauprojekt der notwendige Ausbau der L 83 verbunden mit dem Bau eines Radweges und die Verlegung des Leimersdorfer Baches im Rahmen des Hochwasserschutzes begonnen.
Coronabedingt konnte diese Veranstaltung erst jetzt durchgeführt werden. Aber im Vorfeld sind die Pläne im Ortsbeirat Nierendorf und im Gemeinderat in den vergangenen Monaten und Jahren wiederholt vorgestellt worden. Diese Sitzungen sind immer öffentlich und so konnten sich alle Bürger wie auch die betroffenen Anlieger, vorab informieren.
Insofern war es überraschend, dass sich die ehemalige Beigeordnete der Gemeinde und CDU Kreistagsmitglied Helga Dohmganz sehr kritisch zu dem Projekt geäußert hat. Sie befürchtet als Anlieger „Beeinträchtigungen durch Dreck, Schutt und Lärm“. „Eigentlich wolle sie ihren Lebensabend in Nierendorf in Ruhe verbringen“, heißt es in einem Pressebericht.
In der Tat: Ein solches umfassendes Bauprojekt bringt auch Beeinträchtigungen mit sich – nicht nur für die direkten Anlieger, sondern für alle Nierendorfer durch ev. Umleitungen, kurzzeitige Straßensperren und Baustellen-Fahrzeuge. Schließlich werden enorme Erdmengen bewegt. Wir wissen aber aus vergleichbaren Projekten in unserer Gemeinde, dass unser Bauamt bemüht ist, diese Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken. Mit wöchentlichen Baugesprächen vor Ort wird der Bauamtsleiter persönlich das Projekt begleiten.
„Als Mitglied im Bauausschuss und Ratsmitglied bin ich laufend im Thema“, so Udo Klein (SPD). „Und als Nierendorfer auch vor Ort aktiv, ebenso wie die SPD-Vertreter im Nierendorfer Ortsbeirat Jana Bach und Benedikt Sebastian. Wir werden auch auf der Internetseite www.grafschaft-nierendorf.de laufend berichten.“
Und er ergänzt: „Beeinträchtigungen können auch wir nicht ausschließen. Aber, wenn man nur ein wenig Verständnis für das Gemeinwohl aufbringt, wird das Projekt ein wesentlicher Schritt zum Schutz vor Überflutungen sein. Gleichzeitig erfolgt die seit Jahren überfällige Straßenerneuerung und der Bau eines lang ersehnten Radweges wird endlich umgesetztPressemitteilung
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