Politik | 08.06.2020

LINKE fordert Verbot von gelben Sternen auf Versammlungen

Antisemitische Symbole verbieten

Corona-Leugner zeigten antisemitische Symbole in Koblenz – Die LINKE. fordert ein Verbot durch den Oberbürgermeister

„Nicht geimpft“ steht auf dem gelben Stern, den dieser „Corona-Rebell“ am 9. Mai in Koblenz auf dem Shirt trug. Foto: Privat

Koblenz. In den vergangenen Wochen gab es auch in Koblenz Demonstrationen der sogenannten „Corona-Rebellen“. Bundesweit haben diese Aufmerksamkeit durch verschiedene Aussagen bekommen, so wurde auf deren Versammlungen die Existenz des Coronavirus Sars-Cov-2 geleugnet, es kam immer wieder zu rechtsextremen Äußerungen und auch zu Hitlergrüßen. Es kam ebenfalls in Koblenz zu mehreren Anzeigen gegen Teilnehmer*innen der Demonstration, da diese einen gelben Stern mit der Inschrift ‚nicht geimpft‘ auf der Brust trugen. Diese Sterne entsprechen sowohl in ihrer Symbolik aber auch in ihrem Aussehen den sogenannten „Judensternen“, welche von den Nationalsozialisten eingeführt worden waren, um Juden zu kennzeichnen und zu brandmarken. Hierzu erklärt Oliver Antpöhler, Fraktionsvorsitzender der LINKEN: „Mit großer Sorge haben wir den schwelenden Antisemitismus dieser Demonstrationen in Form gelber Sterne mit der Aufschrift ‚nicht geimpft‘ beobachtet. Einmal mehr gilt ‚Wehret den Anfängen‘.“ Tobias Christmann führt weiter aus: „Diese Sterne sind Ausdruck des gesellschaftlichen Antisemitismus, der leider bis heute Bestand hat. Er zeigt, dass wir auch in Koblenz mit diesem Problem zu kämpfen haben. Aufgabe einer multikulturellen und weltoffenen Stadt wie Koblenz muss es sein, diesem Antisemitismus entschieden entgegenzutreten“.

Deshalb hat die Linksfraktion den Oberbürgermeister aufgefordert, wie die Stadt München das Tragen dieser gelben Sterne auf Versammlungen in der Stadt zu verbieten. Bei Zuwiderhandlung ist mit Bußgeldern zu rechnen.

Kevin Wilhelm, Stellv. Fraktionsvorsitzender und Mandatsträger für Die PARTEI, ergänzt: „Sollte sich der Oberbürgermeister nicht zu einem Verbot durchringen können, werde ich gerne meine guten Kontakte zum Mossad nutzen und diesem eine Liste der uns bekannten Personen zur Verfügung stellen, die mit so einem Stern in der Öffentlichkeit aufgetreten sind. Durch die heimliche Chippung der meisten Corona-Rebellen mittels Naniten – an der Stelle großen Dank an Bill Gates und seine Frau für den technischen Support – wird die Erstellung einer solchen Liste leicht zu bewerkstelligen sein. Ich bin zuversichtlich, dass der Mossad dann sehr effizient weitere Maßnahmen in die Wege leiten wird.“

Pressemitteilung

DIE LINKE.
Stadtratsfraktion Koblenz

„Nicht geimpft“ steht auf dem gelben Stern, den dieser „Corona-Rebell“ am 9. Mai in Koblenz auf dem Shirt trug. Foto: Privat

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