SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meckenheim
Antrag der SPD-Fraktion zu Wärmeinseln zur dezentralen Versorgung der Menschen im Krisenfall
Meckenheim. Auf Antrag der Meckenheimer SPD-Fraktion, wurde das Thema „Stadtweite Einrichtung von Wärmeinseln zur Vorbereitung einer Gasmangellage“ Bestandteil der Ratssitzung am 14. Dezember. Die Verwaltung sollte durch den Antrag der SPD beauftragt werden, in den Quartieren in Meckenheim, Altendorf-Ersdorf sowie Lüftelberg geeignete Liegenschaften zur Einrichtung von Wärmeinseln zu finden, bei der Planung und Realisation auch Vereine, Organisationen und Unternehmen aus Meckenheim einzubinden und die notwendigen Maßnahmen dazu kurzfristig umzusetzen. Abschließend wurde beantragt, alternative Heizsysteme für diese Wärmeinseln bereitzustellen.
„Bei akuter Gasknappheit im kommenden Winter könnten Wohnungen und die Menschen darin sehr schnell auskühlen. Um auf dieses Szenario vorbereitet zu sein, soll die Stadt Meckenheim sogenannte Wärmeinseln schaffen. Die Wärmeinseln sind kleine Einheiten, die bei einer akuten Gasmangellage für Schutzsuchende warme Räume vorhalten“, erklärt Stefan Pohl die Idee hinter den Wärmeinseln. „Wichtig ist hier, dass diese dezentral im Stadtgebiet sind, damit viele Schutzsuchende diese einfach erreichen können. Eine Konzentration nur auf die Jungholzhalle ist in diesem Fall nicht sinnvoll, da diese für viele Menschen weit abgelegen ist.“
Nach der Aussprache über den Antrag und die erfolgte Stellungnahme der Verwaltung, in der eine temporär vorrangige Konzentration auf die drei bislang geschaffenen Anlaufstellen erklärt wurde, um diese einsatzbereit zu bekommen, hat die SPD-Fraktion die Abstimmung über den Antrag zurückgestellt. Allerdings behält man sich ausdrücklich eine Wiedereinbringung in einer zukünftigen Ratssitzung vor.
Pressemitteilung
SPD-Fraktion im Rat der
Stadt Meckenheim
