Christdemokraten der CDU Cochem-Zell tagen in Trier
Antrag zum Erhalt der Wasserschutzpolizei
Cochem-Zell. Auf ihrer Klausurtagung am vergangenen Wochenende beschloss die Cochem-Zeller CDU, im Kreistag einen Antrag einzubringen, mit dem der Erhalt der Wasserschutzpolizei in Cochem gefordert wird. Bei 191 Flusskilometern zwischen Trier und Koblenz ist es aus dem Sicherheitsaspekt heraus unerlässlich, dass eine Dienststelle der Wasserschutzpolizei auf dieser Strecke angesiedelt bleibt. Es könne nicht angehen, dass wieder einmal aus Mainz eine Reform zu Lasten des ländlichen Raumes geplant werde. Bereits der Abzug der Polizeiautobahnstation Kaisersesch habe gezeigt, dass stark verlängerte Anfahrtszeiten im Einsatzfalle die Folge sind. Dies führt dann auch zu Mehrbelastungen der ehrenamtlichen Feuerwehren. „Wir hoffen auf die Zustimmung der anderen Fraktionen, denn es geht hier um den Erhalt wichtiger Infrastruktur in unserem Landkreis“, stellt Anke Beilstein fest.
Darüber hinaus beschäftigen sich die Christdemokraten mit einem weiteren Zukunftsthema für den Landkreis. Nach der Einführung des flächendeckenden Breitbandes wollen sie Wege suchen, um ein möglichst breites WLAN-Netz in allen Orten aufzubauen. „Dies wird ein nächster Schritt sein, um den Landkreis zukunftsfähig aufzustellen, damit er sowohl für junge Menschen wie für Betriebe attraktiv bleibt“, erläutert Kreisvorsitzende Beilstein die Motivation. Eine solche Möglichkeit eröffnet sich durch das Projekt „Freifunk“, einem Bürgerprojekt, das die Idee eines kostenlosen WLAN für alle Bürger als Ziel hat und insbesondere auch für touristische Betriebe und Ortsgemeinden interessant ist. Das Referat dazu wird auch auf dem Kreisparteitag am 14. November in Binningen noch einmal vorgetragen.
Pressemitteilung
CDU Cochem-Zell
