Politik | 13.05.2014

Wählervereinigung Swisttal BfS: Kartoffelpufferzone Testgelände Straßfeld

Anwohner der K3 behalten schwerlich rheinischen Frohsinn

Straßfeld. Die Anwohner der K3 haben den unkrautbewachsenen Pflanzbereichen eine eigene Bedeutung gegeben und nutzen die Rabatten jetzt zum Gemüseanbau! Nach fast einjährigem Abschluss des Ausbaus der K3 OD „Trierer Straße/Dom Escher Straße“ greifen Straßfelder Bürger in Eigeninitiative zu Verschönerungsmaßnahmen.

Die im Zusammenhang mit dem Ausbau der K3 in Ortslage Straßfeld gegen den mehrheitlichen Bürgerwillen erfolgte Bürgersteigsanierung und teilweise Neuanlegung trifft wegen erheblicher Ausführungsmängel und nicht abgeschlossener Restarbeiten auf wachsenden Unmut bei den Grundstückseigentümern.

Zahlreiche Bürgerbeschwerden sowohl an den Rhein Sieg Kreis als auch an die Gemeinde Swisttal führen zu keiner Abhilfe. Besonders hinderlich sind Teilstücke des Gehweges für ältere und gehbehinderte Bürger.

Kartoffeln angepflanzt

Hinhalteparolen verbreitet die zuständige Straßenbaubehörde des Kreises ebenso wie der Fachbereich Gemeindeentwicklung der Gemeinde Swisttal.

Inzwischen breitet sich an zahlreichen Abschlussstellen zu Grundstücken aufgrund unsachgemäßer Ausführung und ausbleibender Restarbeiten Unkraut in einer Höhe von bis zu 30 Zentimeter aus. Besonders auffallend sind diese Schandflecke am Ortseingang und Ausgang sowie in den nicht angelegten Beeten der Verkehrsberuhigungszonen.

Auf Anfrage eines erbosten Bürgers teilt das Amt für Planung und Verkehr des Rhein Sieg Kreises mit, dass sich aufgrund personeller Gründe die Anschreiben und damit auch die Ausführung der Bepflanzungen verschoben haben. Als Ausführungstermin wird jetzt Herbst 2014 genannt.

Aus Protest haben Anlieger auf einer Teilfläche in der Ortsmitte das Unkraut beseitigt, demonstrativ Kartoffeln in die Erde gesetzt und die Fläche zur „Straßfelder Kartoffelpufferzone“ deklariert.

Pressemitteilung der

Wählervereinigung Swisttal BfS

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