Politik | 24.11.2022

Gewerkschaftsvertreter im Gespräch mit Josef Oster

Arbeit bei Berufsfeuerwehr muss attraktiv sein

„Landesregierung ist gefordert“

V.li. Rolf Führ, Andreas Höwer, Josef Oster, Christoph Alsbach und Sandra Müller. Quelle: Büro von Josef Oster

Koblenz. In der Feuerwache der Berufsfeuerwehr Koblenz in der Schlachthofstraße haben Interessenvertreter der Gewerkschaft komba dem Koblenzer CDU-Bundestagsabgeordneten Josef Oster deutlich gemacht, dass sie Verbesserungen in der Besoldung und bei den Arbeitsbedingungen für notwendig halten. Nach einer Begrüßung durch Meik Maxeiner, Chef der Koblenzer Berufsfeuerwehr, schilderten Rolf Führ (komba-Landesvorsitzender), Sandra Müller (stellvertretende komba-Bundesvorsitzende), Andreas Höwer (Sachgebietsleiter für Arbeit und Gesundheit) sowie der erfahrene Feuerwehrbeamte Christoph Alsbach dem Politiker ihre Forderungen und Sorgen.

„Ich halte es für wichtig, dass die Feuerwehrbeamtinnen und -beamten die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen. Für die Gefahrenabwehr und die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist die Arbeit der Beamtinnen und Beamten von großer Bedeutung“, sagte Josef Oster. „Die zuständige Landesregierung in Mainz ist da gefordert: Sie muss alles dafür tun, damit die Arbeit bei der Berufsfeuerwehr jetzt und in Zukunft attraktiv ist“, so der Bundestagsabgeordnete. Gerade in einer Zeit, in der qualifizierte Arbeitskräfte überall fehlen würden, drohe die Feuerwehr sonst personell auszubluten.

Die Feuerwehr in Koblenz beklagte im Gespräch mit Oster, dass die Besoldung in Rheinland-Pfalz im Ländervergleich zu gering sei. Außerdem tritt die Gewerkschaft komba für eine Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage ein. „Ich habe mich sehr über den offenen Gedankenaustausch gefreut und bedanke mich bei allen Beamtinnen und Beamten der Berufsfeuerwehr für deren tägliche Arbeit“, sagte Oster am Ende seines Besuchs in der Koblenzer Feuerwache. Pressemitteilung des

Büro von Josef Oster

V.li. Rolf Führ, Andreas Höwer, Josef Oster, Christoph Alsbach und Sandra Müller. Quelle: Büro von Josef Oster

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