Politik | 11.03.2025

Ahrtal-Werke legen im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler eine positive Bilanz für 2023 vor

Arbeiten am Bahndamm bedingen neue Zufahrt für Behelfsbrücke in Walporzheim

Die Ahrtal-Werke haben ihr Domizil im alten Wasserwerk von Bad Neuenahr.  Foto: GS

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Bilanzsumme der Ahrtal-Werke hat sich im Berichtsjahr 2023 von 71,9 Millionen Euro auf 76,7 Millionen Euro erhöht. Das Eigenkapital lag zum Jahresende 2023 bei 16,5 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Überschuss in Höhe von rund 513000 Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 21,5 Prozent (Vorjahr 20,8 Prozent). Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, der dem Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler in seiner Sitzung am Montagabend vorgelegt wurde. Der Stadtrat folgte dem Aufsichtsrat der Ahrtal-Werke GmbH und stimmte dem vorgelegten Jahresabschluss 2023 zu und beauftragte Bürgermeister Guido Orthen in der Gesellschafterversammlung der Ahrtal-Werke GmbH, den Aufsichtsrat für das Jahr 2023 zu entlasten. Ein Blick in das Zahlenwerk.

Im Stromvertrieb konnte durch gestiegene Umsatzerlöse das Planergebnis deutlich gesteigert werden. Auch im Gasvertrieb konnte das Planergebnis durch erfolgreiche Vertriebsaktivitäten, in Verbindung mit der Realisierung von Chancen durch eine vorausschauende Beschaffungspolitik im Zuge der Auswirkungen der Energiepreiskrise, verbunden mit den daraus resultierenden extrem volatilen Marktpreisen eine Steigerung um 190000 Euro erzielt werden.

Steigerung bei Fernwärme

Bei der Fernwärme konnte eine deutliche Steigerung der Umsatzerlöse erzielt werden. Die Ergebnisverbesserung der Sparte beträgt gegenüber dem Wirtschaftsplanansatz rund 257000 Euro. Und durch die kontinuierliche Reorganisation des Kraftwerksparkes in Verbindung mit einer aus Sicht der Erzeugung positiven Preisentwicklung an den Energiemärkten, konnte die Sparte Kraftwerke ein weiteres positives Ergebnis erzielen, das mit rund 450000 deutlich über dem Planansatz liegt.

Beschlossen hat der Rat zudem, für den Ausbau der Kreuzstraße zwischen Hans-Frick-Straße und der Kreuzung Wendel- und Jülichstraße den städtischen Anteil am beitragsfähigen Aufwand auf 65 Prozent festzusetzen. Für den Ausbau der Kreuzstraße zwischen der Kreuzung Wendel- und Jülichstraße und der Landgrafenstraße wurde der städtische Anteil am beitragsfähigen Aufwand auf 55 Prozent festgesetzt.

Neue Brückenzufahrt

In Walporzheim wird der ehemalige Wirtschaftsweg als provisorische Zuwegung zur Behelfsbrücke Heckenbachtal hergestellt. Hintergrund: Die bisherige Zufahrt zur Behelfsbrücke Heckenbachtal erfolgte über einen Anschluss an die Marienthaler Straße im Zuge der B 267. Laut Deutsche Bahn sollen bis Ende 2025 auf der gesamten Strecke wieder Züge fahren. Das von der Bahn beauftragte Bauunternehmen hat die Stadt Ende Januar darüber informiert, dass im Bereich der aktuellen Zufahrt zur Behelfsbrücke ab Mitte April die Bauarbeiten zur Weiterführung des Bahndamms in Richtung Dernau erfolgen werden. Dadurch ist die derzeitige Zuwegung nicht mehr möglich und es wird erforderlich, die Zuwegung zur Heckenbachtalbrücke an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die Bauarbeiten für die neue Zuwegung müssen daher zwischen dem 24. März und dem 11. April durchgeführt werden. Die Abwicklung der Wegebaumaßnahme kann über den Anschluss der B 267 erfolgen. Die Maßnahme ist mit 245000 Euro veranschlagt. Bislang wurden rund 1,32 Millionen Euro für das Projekt verausgabt. Die bisherige Bewilligung gemäß Förderbescheid beträgt 1,45 Millionen Euro. Demnach verleiben Fördermittel in Höhe von rund 13100 Euro.

GS

Die Ahrtal-Werke haben ihr Domizil im alten Wasserwerk von Bad Neuenahr. Foto: GS

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