Ortsbeirat Remagen berichtet aus dem Arbeitskreis Naherholungsgebiet
Arbeitskreis nimmt sich einiges vor
Remagen. Im Herbst letzten Jahres wurde nach der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates Remagen der Arbeitskreis Naherholung neu besetzt mit Karin Keelan als Vorsitzender, Peter Wyborny und Martin Dinkelbach.
Im Frühjahr ging es trotz der Einschränkungen durch die Corona Pandemie los mit den Planungen.
Ein Helferteam fand sich schnell bereit und man machte sich erst einmal an das Streichen der Bänke. Inzwischen sehen die Bänke und teilweise die Schilder am Wanderer Parkplatz und an der Birnenalle wieder ansehnlich aus.
Im Herbst wird ein Verjüngungsschnitt der Birnbäume erfolgen und es werden neue Bäume nachgepflanzt. Die Birnbaum Allee wurde vor ca. 13 Jahren aufwendig angelegt mit Zöglingen aus den noch bestehenden alten Bestand. Ziel ist es, langfristig eine einheitliche Allee anzulegen.
Ein weiteres Ziel ist, den Aufgang vom Bahnhof aus für Wanderer attraktiver zu machen, denn inzwischen kommen viele von ihnen mit dem Zug oder dem Fahrrad und nicht mit dem PKW angereist. So begab sich der Ortsbeirat mit den Helfer/innen auf eine Wanderung zum Monte Klamotte, über die Eltgeshohl, um den Zustand des Weges zu begutachten. Ortsvorsteher Wilfried Humpert meinte gleich zu Beginn der Wanderung: „Wir können uns in Remagen glücklich schätzen, eine abwechslungsreiche Landschaft mit schönen Wanderwegen in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof anzutreffen.“
Rita Schäfer, Mitglied im Ortsbeirat, meinte dazu: "Das gibt es am Rhein nicht überall und damit kann Remagen Werbung machen."
Karin Keelan berichtete, früher, vor ca. 100 Jahren, seien die Eltgeshohl und der Lützelbach die einzigen Aufgänge zur Höhe gewesen. Die Waldburgstraße wurde erst später ausgebaut. Um die Eltgeshohl jedoch attraktiver zu machen, müssten Bänke neu aufgestellt werden und eine eindeutige Beschilderung erfolgen. Dies nahm sich der Arbeitskreis als weiteres Ziel vor.
In diesem Zusammenhang schlug Martin Dinkelbach die Möglichkeit eines kontinuierlichen Sponsorings für das Naherholungsgebiet vor. Es gäbe nicht wenige Bürger/innen in Remagen, die zwar keine Zeit hätten, mit anzupacken, aber entsprechend Geld spenden würden, sodass man sich auch einmal größere Investitionen leisten könne. Herr Wyborny unterstützte diesen Vorschlag und sagte, er wolle daran mitarbeiten.
Bei der Rast an der Otto-Neubeck-Hütte bei Birnenkuchen und Birnenschnaps kam die Idee auf, in Zukunft Schnaps von den Birnen auf Kirres zu machen. Er hoffe, das bleibe keine Schapsidee, so Tim Schäfer, stellvertretender Ortsvorsteher, zum Abschluss.
Pressemitteilung des
Arbeitskreises
Remagen Naherholung
