Artenvielfalt in der Stadt, auf dem Balkon und im Garten
Artenschutz vor der eigenen Haustür
Rheinbach. Überall ist die Artenvielfalt bedroht! In den landwirtschaftlichen, gewerblich genutzten Räumen werden Äcker und Weideland durch Monokulturen (z.B. Mais), intensive Viehwirtschaft oder Gülle geschädigt – dort sind Landwirte und die Politik gefragt. Was aber kann man als BürgerInn tun? Vor allem im heimischen Bereich, im Garten oder auf dem Balkon, kann man ganz konkret handeln und bedrohte Insekten helfen. Ein parteiunabhängiger Runder Tisch „Artenvielfalt“, an dem in lockerer Folge durch fachkundige Referenten Hintergrundwissen vermittelt wird, kann beim insektenfreundlichen Gärtnern unterstützen. Und man kann mittelfristig auf das Geschehen in der Kommune Einfluss nehmen – zum Beispiel, indem man darauf hinwirkt, dass Rheinbach Kommune für biologische Vielfalt (www.kommbio.de) wird. Diese Initiative wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Kommunen werden dabei unterstützt, im öffentlichen Raum, zum Beispiel auf städtischen Grünflächen, die Lebensbedingungen für Insekten und andere Arten zu erhalten. Diese Aufgaben gehen alle an, jeder kann mitmachen unabhängig von seiner politischen Einstellung. Die Grünen wollen dazu informieren und anregen am 3. Juni, dem verkaufsoffenen Sonntag, am Infostand in der Innenstadt; am Samstag, 16. und 23. Juni, 10 bis 13 Uhr vor der Raiffeisenbank; beim ersten parteiunabhängigen Runden Tisch „Artenvielfalt“ am 21. Juni um 19 Uhr im Merzbacher Hof. Noch ist Zeit gegenzusteuern und durch zielgerichtetes Handeln Natur und Artenvielfalt zu retten! Dazu braucht es die aktive und tatkräftige Beteiligung aller.
Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen – OV Rheinbach
