Politik | 12.03.2019

Bündnis90/Die Grünen Kreisverband Ahrweiler

Atomstrom NEIN Danke, Tihange abschalten

Große Gefahr bei einer Atomkatastrophe auch für den Kreis Ahrweiler

Die Grünen-Fraktion fordert erneut die Reaktoren von Tihange stillzulegen. Foto: privat

Kreis Ahrweiler. „Der achte Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima mahnt uns, den Atomausstieg in Deutschland schnellstmöglich abzuschließen“, so Christoph Scheuer, Sprecher des Ahrweiler Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Eine Katastrophe wie in Fukushima oder in Tschernobyl könne auch den Kreis Ahrweiler jederzeit ereilen. Eine große Gefahr gehe weiterhin von den belgischen Reaktoren aus. Der Atomstandort Tihange liege nur 130 Kilometer Luftlinie vom Kreis Ahrweiler entfernt. Wolfgang Schlagwein, Sprecher der Grünen-Fraktion im Ahrweiler Kreistag, erneuert deshalb die Forderung an die belgische Regierung, insbesondere die Reaktoren von Tihange unverzüglich stillzulegen, und erinnert: „Auf unseren Antrag im Sommer 2016 hat der Kreistag Ahrweiler einstimmig beschlossen, die Städteregion Aachen in ihrer Klage gegen einen weiterbetrieb von Tihange auch finanziell zu unterstützen. Das zeigt, wie gering die Akzeptanz der Atomenergie längst geworden ist.“ Die Grünen im Kreis erwarten nicht zuletzt, dass die Große Koalition die Lieferung von Brennstäben der deutschen Uranfabrik in Lingen in die belgischen Atomreaktoren endlich stoppt. „Auch die Atomfabrik in Lingen gehört geschlossen“, so Christoph Scheuer.

Pressemitteilung der Grünen,

Kreisverband Ahrweiler

Die Grünen-Fraktion fordert erneut die Reaktoren von Tihange stillzulegen. Foto: privat

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