Politik | 26.01.2018

Landrat Hallerbach: weitere Entwicklung schwer vorhersehbar

Auch im Landkreis Neuwied sinkt die Flüchtlingszahl spürbar

Zahl der Rückführungen stieg dagegen um 119 Prozent

Foto: Kreisverwaltung

Ähnlich wie die vom Bund veröffentlichten Zahlen zu Flüchtlingen im vergangenen Jahr, ebbt auch die Flüchtlingswelle im Landkreis Neuwied spürbar ab. Wurden dem Landkreis im Jahr 2016 nach der Verteilungsquote noch 1.043 Flüchtlinge zugewiesen, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 328 oder 68 Prozent weniger. Die geht aus einer Pressemitteilung des Neuwieder Landrats Achim Hallerbach hervor.

Auch der tatsächliche Bestand an Asylbewerbern im Landkreis zum Jahresbeginn sank von 1.264 (Anfang 2016) auf nunmehr 694, was einem Rückgang von ca. 45 Prozent entspricht.

Anders als der Bundestrend, bei dem die Zahl der Rückführungen im letzten Jahr leicht gesunken ist, wurden im Landkreis Neuwied im vergangenen Jahr 32 Rückführungen mehr (insgesamt 59) als im Jahr 2016 durchgeführt, was einer Steigerung von 119 Prozent entspricht. Unter den im Jahr 2017 zurückgeführten Personen waren auch drei Intensivstraftäter, die jeweils aus der Haft heraus in ihr Heimatland abgeschoben wurden. „Die Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern wird auch in diesem Jahr mit deutlichem Nachdruck durchgeführt. Dies betrifft auch die langjährigen Verfahren“, betont Hallerbach. Wer ohne eine berechtigte Legitimation hier sei, müsse wieder in sein Herkunftsland zurück. Da diese Verfahren insbesondere für die Kolleginnen und Kollegen der Ausländerbehörde, der Polizei und anderen Begleitpersonen eine besondere Herausforderung darstelle, habe er Respekt für diese unvermeidliche Aufgabe.

„Die weitere Entwicklung der Flüchtlingszahlen für die Zukunft ist nur schwer vorhersehbar, da hier viele geopolitische Einflussfaktoren eine Rolle spielen“, betonte Landrat Achim Hallerbach und ergänzt: „Ich danke allen, die an der Aufnahme und Betreuung mitgewirkt haben. Hierzu zählen die Behörden und Verwaltungen im Kreis Neuwied ebenso wie die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich um die Menschen kümmern.

Foto: Kreisverwaltung

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