CDU Wachtberg
Auch im Schlussspurt kein Canvassing
Wachtberg. Der in Wachtberg nach Einschätzung der CDU bisher ausgesprochen fair verlaufene Wahlkampf ist in vollem Gange. Mit einer Einschränkung. Die CDU hat sich dagegen entschieden, ein Canvassing am Einkaufszentrum in Berkum zu veranstalten. So wie sie das jahrelang bei allen Wahlen gemacht hat. Denn selbstverständlich ist auch für die CDU-Politiker der direkte Kontakt zum Wähler das höchste Gut. Dennoch haben sich Partei- und Fraktionsvorstand nach wirklich reiflicher Überlegung dagegen entschieden. Unter Canvassing versteht man die systematische Anbahnung eines direkten Kontaktes zu einer bestimmten Gruppe von Personen. Diese Art der Kontaktaufnahme wird häufig bei Wahlkämpfen angewandt.
„Genau dieser direkte Kontakt, der das Lebenselexier eines Canvassings ist, ist im Moment einfach viel zu riskant,“ sagt CDU-Bürgermeisterkandidat Jörg Schmidt und ergänzt: „Leider steigt auch in Wachtberg wieder die Anzahl der Corona-Erkrankungen, da ist es das falsche Signal, ein Canvassing am EKZ mit einem völlig unkontrollierten Zulauf, durchzuführen. Wir haben uns darum dagegen entschieden. Auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere sich darüber wundert, dass wir am EKZ nicht vertreten sind. So waren sich Partei- und Fraktionsvorstand einig, dass sich die Wachtberger CDU auch beim Schlussspurt im Wahlkampf neben den in den einzelnen Ortschaften von Bürgermeisterkandidat Jörg Schmidt angebotenen Bürgersprechstunden, auf die Gespräche beim Spaziergang in jedem einzelnen Ortsteil im ganz kleinen Kreis, auf die Verteilung der Kandidatenflyer und des Wahlprogramms 2020 bis 2025 sowie die persönliche Kontaktaufnahme per mail oder Telefon konzentriert.
Pressemitteilung
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