Politik | 29.01.2021, 12:05 Uhr

SPD-Landtagskandidat Dr. Alexander Wilhelm bei Aufforstungsprojekt der Caritas Werkstätten im Kreis Mayen-Koblenz

„Aufforstung in Dreckenach verbindet Inklusion und Klimaschutz“

Dr. Alexander Wilhelm.Quelle: Büro von Dr. Alexander Wilhelm
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Dreckenach. Christoph Hüging, Leiter der Mayener Werkstätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe, lud den heimischen SPD-Landtagskandidaten Dr. Alexander Wilhelm, Staatssekretär, nach Dreckenach ein, um ihm das dortige Aufforstungsprojekt der Mayener Caritas Werkstätten vorzustellen. Der naturverbundene Landtagskandidat Dr. Wilhelm, der sich auch beruflich unter anderem mit Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen befasst, fand lobende Worte für das Projekt: „Die Aufforstung der Caritas Werkstätten Mayen-Koblenz in Dreckenach verbindet auf vorbildliche Weise Inklusion und Klimaschutz. Gemeinsam mit dem Forstamt Koblenz werden hier Bäume gepflanzt, die besonders resistent gegen die zunehmenden Belastungen für unsere Wälder durch den Klimawandel sind.“

Eine insgesamt 19.000 Quadratmetern große, zum Kobern-Gondorfer Ortsteil Dreckenach gehörende Fläche wurde durch Menschen mit Behinderungen in Zusammenarbeit mit dem Koblenzer Forstamt aufgeforstet. Die dortige Erstaufforstung erfolgte als Ausgleichsfläche für eine regionale Bergbaufirma.

Im Anschluss an den Besuch des Aufforstungsprojekts betonte Dr. Wilhelm die Gefahren durch den Klimawandel für die regionalen Wälder nochmals deutlich: „Durch Trockenheit und Hitze sind unsere Wälder in dramatischem Zustand. Noch ist Rheinland-Pfalz eines der beiden waldreichsten Bundesländer. Damit das so bleibt und wir unsere Naturschätze auch für kommende Generationen bewahren können, müssen wir jetzt handeln! Unsere heimischen Wälder müssen geschützt werden!“ Der Ende vergangenen Jahres veröffentliche Waldzustandsbericht beschreibt das alarmierende Ausmaß der Waldschäden: 84 Prozent der Bäume sind bereits geschädigt, davon 45 Prozent sogar schwerwiegend. Dr. Wilhelm, der sich seit längerem für Wald- und Klimaschutz engagiert, hat verschiedene konkrete Lösungsansätze im Blick: „Kommunale und private Waldbesitzer müssen finanziell besser bei der Pflege des Forsts finanziell unterstützt werden. Dafür ist eine Beteiligung an der CO2-Abgabe sinnvoll. Gleichzeitig kann aber auch jeder Einzelne seinen Beitrag leisten, denn Klimaschutz ist Waldschutz. Entscheidend ist bei diesem Thema aber ganz klar ein gemeinsamer, globaler Ansatz, denn weder Rheinland-Pfalz noch Deutschland werden das Klima alleine retten können. Nur so können wir uns auch in Zukunft an den wundervollen Wäldern in Rheinland-Pfalz erfreuen.“

Pressemitteilung des

Büro von Dr. Alexander Wilhelm

Dr. Alexander Wilhelm. Quelle: Büro von Dr. Alexander Wilhelm

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