Politik | 18.12.2025

Vorfälle in der Region haben Handlungsbedarf verdeutlicht

Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht begrüßt

Ellen Demuth.  Foto: Tjark Thönßen

Kreis Neuwied. Ellen Demuth, die direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Neuwied-Altenkirchen begrüßt den Kabinettsbeschluss zur Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht.

Die Vorfälle der vergangenen Monate in der Region haben den Menschen vor Augen geführt, wie groß das Problem durch den Wolf inzwischen ist. Schäfer und Halter berichteten von überwundenen Zäunen und gerissenen Tieren – zum Beispiel in der Verbandsgemeinde Asbach. Demuth befasst sich seit längerem mit dem Thema und hat für eine Verschärfung des geltenden Rechts geworben.

Die CDU-geführte Bundesregierung hat mit dem Kabinettsbeschluss nun einen wichtigen Schritt zur Regulierung der Wolfsbestände getan. Künftig können Länder in Regionen mit hoher Wolfsdichte ein Bestandsmanagement einführen. Wölfe, die Herdenschutzmaßnahmen überwinden oder Weidetiere angreifen, können so rechtssicher entnommen werden.

„Die Entscheidung, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen, ist überfällig, um Weidetiere wirksam zu schützen. Wenn Zäune mehrfach überwunden werden und Risse passieren, braucht es klare und rechtssichere Möglichkeiten zur Entnahme eines Wolfes. Die berechtigten Sorgen der Menschen bei uns in der Region werden nun aufgegriffen“, freut sich die Wahlkreisabgeordnete Demuth mit Blick auf die jüngsten Vorkommnisse in der Region.

„Als Koalitionsfraktion setzen wir damit konsequent und rasch den Koalitionsvertrag um. Entscheidend ist jetzt Tempo. Sobald das Gesetz im Bundestag beschlossen ist, steht Rheinland-Pfalz in der Verantwortung, Verfahren so aufzustellen, dass Behörden und Jäger im Ernstfall schnell handeln können“, sagt Ellen Demuth abschließend.

Pressemitteilung Büro von

Ellen Demuth, MdB

Ellen Demuth. Foto: Tjark Thönßen

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Gläser
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Juli 2026
Imageanzeige Straußenwirtschaft
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr: Am Ufer des Sees türmt sich gerade nach Wochenenden der Müll.  Foto: Gabi Becker
934

Mit großer Besorgnis beobachte ich die zunehmende Verschmutzung am Laacher See. Besonders nach den Wochenenden bleiben nach Partys häufig Flaschen, Plastikverpackungen, Einweggeschirr und anderer Müll am Ufer, entlang der Wege und sogar mitten im Wald zurück. Dieses rücksichtslose und antisoziale Verhalten schadet der Natur und der Tierwelt gleichermaßen und beeinträchtigt die Erholung aller Besucherinnen und Besucher.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
790

Bonn/Bornheim. Am späten Donnerstagabend, dem 9. Juli 2026, ereignete sich auf der Bundesautobahn 555 in Fahrtrichtung Köln ein schwerer Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Bornheim und Wesseling. Ein Pkw kam aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und prallte gegen mindestens einen Baum. Der Aufprall war so heftig, dass das Fahrzeug in mehrere Teile zerrissen wurde, die anschließend in Flammen aufgingen.

Weiterlesen

Ein Fahrzeug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Bismarckstraße kommend über die Breitestraße/Beckstraße in die gegenüberliegende Fußgängerunterführung.
3923

Andernach. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag, den 09.07.2026, gegen 10:50 Uhr in der Innenstadt von Andernach. Ein Fahrzeug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Bismarckstraße kommend über die Breitestraße/Beckstraße in die gegenüberliegende Fußgängerunterführung. Bei dem Unfall wurden mindestens zwei Personen verletzt.BA

Weiterlesen