Bad Breisiger Verbandsgemeinderat macht ersten Schritt für den geplanten „Solarpark Oberbreisig“
Aus Wallers soll Strom für die Region aus der Region kommen
Bad Breisig. Sonnige Zeiten in Bad Breisig: Auf Wallers soll ein großer Solarpark entstehen, der „Solarpark Oberbreisig“. Als ersten Schritt hat der Verbandsgemeinderat im Rahmen der Bauleitplanung die frühzeitige Beteiligung zur Änderung des Flächennutzungsplanes einstimmig auf den Weg gebracht.
Hinter der Maßnahme steht die Buß Solar GmbH aus Borken, die bundesweit Solarparks auf Agrarflächen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit oder Lage eine nur wenig ertragreiche landwirtschaftliche Bestellung ermöglichen, projektiert. So entsteht nach Firmenangaben „eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Verwendung von Freiflächen, die nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern auch der Kommune und den Bürgern vor Ort. Dies nach dem Prinzip: Energie und Wertschöpfung aus der Region für die Region“.
Die Errichtung der Freiflächenanlage zielt laut Ratsvorlage „auf den Klimaschutz ab und dient vorwiegend der Stromerzeugung durch Photovoltaik. Die Leistung der Anlage beträgt danach rund 14200 kWp mit der jährlich voraussichtlich 16 GWh Grünstrom erzeugt werde wollen. Der in der Anlage erzeugte Strom werde in das öffentliche Netz der Westnetz eingespeist, wofür bereits eine Reservierung vereinbart worden sei. Das Vorhaben unterstütze die Energiewende, stelle eine grüne Stromversorgung in der Region sicher und liefere somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Geplant ist auf einer Pachtfläche von 14,4 Hektar eine Modulfläche von 11,3 Hektar. Dafür werden laut Planern der Universal Energy Engeneering GmbH aus Chemnitz 25884 Module auf Ständern verbaut. Die gesamte Fläche soll zur Sicherung der Photovoltaikanlage vor unbefugtem Betreten mit Maschen- oder Stabgitterzaun mit Übersteigschutz eingezäunt werden. 15 Zentimeter Bodenfreiheit sollen den Durchlauf von Kleintieren garantieren.
Grünes Licht gab der Verbandsgemeinderat auch für eine Maßnahme in Waldorf. Konkret wurde der bestehende Flächennutzungsplan so angepasst, dass aus einer „gemischten Baufläche“ am südlichen Ortsrand in Richtung Niederzissen eine „Fläche für Gemeinbedarf“ entsteht und somit den Neubau eines Feuerwehrhauses möglich macht. Wie Ortsbürgermeister Dieter Felten im Rat verkündete, hat der Ortsgemeinderat von Waldorf den notwendigen Bebauungsplan bereits auf den Weg gebracht. Und noch eine Änderung des Flächennutzungsplanes. In Brohl-Lützing wurde aus der Gemeinbedarfsfläche „Jugendheim/Schullandheim“ eine Sonderbaufläche mit der Zweckbestimmung Tourismus. GS
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