Unterschriftenaktion der FWG Oberbieber
Ausbau der Straße „Zum Stausee“
Die seit 50 Jahren geplante Maßnahme soll nach der Kommunalwahl endlich umgesetzt werden
Neuwied-Oberbieber. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass in Oberbieber Hartnäckigkeit und Durchsetzungsvermögen gefragt sind: Die Rede ist vom noch immer fehlenden Zufahrtsweg durch den Ausbau der Straße „Zum Stausee“. Bereits in den 60er-Jahren wurde beschlossen, durch einen weiteren Zufahrtsweg die Reitanlage des ehemaligen Landesleistungszentrums und den Stausee von Süden aus erreichbar zu machen. Geschehen ist allerdings bis heute nichts. Doch das soll sich nun ändern, denn die Freie Wählergruppe (FWG) Oberbieber hat sich die Umsetzung der vor mehr als 50 Jahren beschlossenen Maßnahme ganz oben auf die Liste geschrieben.
„Es ist für uns unverständlich, warum die amtierende Ortsvorsteherin Ely-Herbst dieses Thema in den zurückliegenden Jahren nicht intensiver verfolgt hat“, sagt FWG-Vorsitzender Rolf Löhmar. Die FWG Oberbieber wird nun eine Unterschriftensammlung in der Woche vor Ostern starten. Dafür möchte der Verein von Tür zu Tür gehen und alle Oberbieberer Haushalte persönlich aufsuchen. „Wir kommen zum Bürger, denn nur durch den persönlichen Kontakt kann man etwas erreichen“, betont Elke Hess-Klare, 2. Vorsitzende der FWG, die sich sicher ist, durch diese Unterschriftenaktion mehr Bürger zu erreichen und dadurch auch eine Umsetzung des Ausbaus voranzubringen zu können.
Die Sachlage auf den Punkt gebracht
Als vor mehr als 50 Jahren das ehemalige Landesleistungszentrum „Reiten“ und zeitgleich auch das Naherholungsgebiet am Stausee in Oberbieber entstand, wurde auch eine entsprechende Zufahrtsstraße geplant und von Seiten der Stadt beschlossen. Die Reitanlage und der Stausee sollten dadurch von Süden aus erreichbar sein. „Mit der Straße ‚Zum Stausee‘ wurde zwar der Anfang gemacht, eine komplette Anbindung fehlt jedoch bis heute“, erklärt FWG-Kandidatin Nicole Mehlbreuer, und führt weiter aus: „Dafür zwängen sich die Pferdetransporter durch unsere engen Straßen.“ „Und diese Tatsache bringt noch weitere Probleme mit sich, denn auch der Kindergarten, das Freibad, das Hotel Schwanenteich und die Eintrachthütte sind nur über den engen Zufahrtsweg Braunsbergstraße, Bergstraße und Zum Aubachtal erreichbar“, ergänzt FWG-Mitglied Werner Zorn. „Bürger, die südlich des Freibads wohnen, müssen Umwege fahren, während die Verkehrsbelastung in den genannten Straßen weiter steigt“, kritisiert auch Thomas Fleischer, Kandidat der FWG Oberbieber. Die FWG fordert daher eine Realisierung des bereits in den 60er-Jahren verabschiedeten Zufahrtswegs durch die Fortführung der Straße „Zum Stausee“.
Dadurch sei nicht nur eine bessere Anbindung aller Ortsteile gewährleistet, auch die bisherigen Zufahrtswege könnten entlastet und die Erschließung des neu entstehenden Bürgerparks gewährleistet werden.
„Wer der FWG Oberbieber bei der Kommunalwahl am 26. Mai seine Stimme gibt, kann sicher sein, dass wir an diesem Thema so lange dran bleiben, bis die Straße ausgebaut ist“, verspricht Löhmar, der fest entschlossen ist, gemeinsam mit seinen Mitstreitern Gutes für den Stadtteil und seine Bürger zu erreichen. Pressemitteilung
der FWG Oberbieber
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