Politik | 26.07.2023

BUND im Westerwaldkreis

Ausbau der Windenergie

Westerwald.Das beispielhafte Vorgehen des Kreises Neuwied zum Ausbau der Windenergie nimmt der BUND im Westerwaldkreis zum Anlass für seine Forderung, dies auch im gesamten Westerwald umzusetzen. Wie aus der Presse hervorgeht, hat man auf Kreisebene alle für die Windenergie geeigneten Potenzialflächen erfasst und bereitet Genehmigungsverfahren vor. Entsprechende Schritte gibt es im Westerwaldkreis nur in einigen Verbandsgemeinden. Dabei wäre hier wegen der Höhenlage der Ausbau der Windenergie wesentlich sinnvoller, da in höheren Lagen die Windenergie zunimmt und damit für die gleiche Strommenge wesentlich weniger Windräder benötigt werden. Der Westerwaldkreis sollte auch die Verbandsgemeinden anregen, dass in den Flächennutzungsplänen ausreichend Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen werden. Dabei fordert der BUND, dass für eventuell notwendige Eingriffe in den Natur- und Artenschutz großzügige Ausgleichsmaßnahmen mitgeplant werden. Gleichfalls fordert der BUND von den Windkraftbetreibern die Finanzierung eines Artenschutzprogrammes, damit durch kontinuierliche Abgaben wichtige Artenschutzmaßnahmen finanziert werden können. Dringend erforderlich ist, dem Beispiel vieler Kommunen bundesweit zu folgen und den zukünftigen Ausbau der Windenergie in Bürgerenergiegenossenschaften oder in kommunaler Hand zu organisieren. Dann können sich alle Bürger am Bau und Betrieb der Windräder beteiligen und wirtschaftlich profitieren. Letztlich gibt es viele Bürgerenergiegenossenschaften, die den beteiligten Bürgern verbilligten Windstrom anbieten. Wenn die Ausbauziele der Windenergie und der damit verbundene Klimaschutz erreicht werden sollen, sind umgehend die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Der BUND im Westerwaldkreis ist bereit, sich beim Ausbau der Windenergie aktiv einzubringen.

Pressemitteilung der

BUND Kreisgruppe Westerwald

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Kommentare
28.07.202313:13 Uhr
juergen mueller

Auch das zu begreifen, dass zur sogen. Energiewende Windkraft dazugehört, fällt offenbar ebenfalls schwer. Sich mit etwas unausweichlichem abfinden zu müssen auch. Dass damit Naturzerstörung verbunden ist, darf doch nict verwundern, hat der Mensch in den vergangenen Jahrhunderten u. zwar gigantisch, doch nichts anderes gemacht. Fortschritt hat schon immer Zerstörung natürlicher Ressourcen bedeutet. Man hat sich nie die Frage gestellt, was das einmal für auswirkungen haben könnte - bis heute. Genauso, wie ich mir die Frage stelle, wie narrativ ein Mensch nur sein kann, nicht darin unterscheiden zu können, WER u. WAS für den Klimawandel, die Klimakrise Verantwortung zu übernehmen hat.
(Erforderlicher) Ausbau betrifft nicht nur die Windenergie, sondern auch den Denkprozess bei denjenigen, für die es unmöglich scheint, zwischen Realität u. Abnormität zu untersceiden.

27.07.202313:38 Uhr
Amir Samed

Eine neue Bürgerinitiative versucht in Thüringen, den Wald zu erhalten und zu schützen. Es wird für die Aufforstung und den Schutz der Waldgebiete im grünen Herzen Deutschlands eingetreten, denn auch hier möchten Politiker unterstützt durch die Öffentlich-Rechtlichen- Medien und vor allem der Windkraftlobby die gigantischen Anlagen errichten, damit einher geht eine Naturzerstörung gigantischen Ausmaßes mit teils irreparablen Schäden. Selbst wenn man das ganze Land mit WKA's vollstellen würde, es würde nie reichen.

26.07.202318:24 Uhr
Gabriele Friedrich

Wenn man schon von einer *Person* schreibt, sollte man wenigstens wissen, wie der Name geschrieben wird. Gell !
***Ennoch von Guttenberg*** = falsch, gell !
***Enoch zu Guttenberg*** = richtig, gell !
noch Fragen zum Adel?

26.07.202309:50 Uhr
Amir Samed

Der BUND hofiert wieder einmal als Untertan der Windkraftlobby und unterstützt damit die Zerstörung von Lebensräumen für Flora und Fauna, das töten von Insekten, Fledermäusen und Vögeln durch diese Anlagen. Ennoch von Guttenberg, 1975 Gründungsmitglied, hat bereits 2012 aus diesem Grund den BUND verlassen, zu Recht!

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