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Frühlingsempfang der CDU Swisttal

Ausnahmepolitikerin geehrt

Ausnahmepolitikerin geehrt

Johannes Wilde, MdL a.D., Dr. Norbert Röttgen MdB, Ilka von Boeselager, Andrea Milz, Oliver Krauß MdL, Brigitte Donie Kreistagsabgeordnete, Manfred Lütz, Petra Kalkbrenner Bürgermeisterin, Jubilarinnen und Jubilare. Foto: CDU Swisttal

14.03.2018 - 15:33

Swisttal. Zum zweiten Mal hatte der CDU Gemeindeverband Swisttal zum Frühlingsempfang geladen. Zur Veranstaltung im Dünstekovener Dorfhaus waren ca. 100 Gäste aus Politik und Vereinigungen, sowie Parteimitglieder gekommen. Politischer Ehrengast war die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, aus der Düsseldorfer Staatskanzlei. Den musikalischen Rahmen bildeten Mitglieder der Musikschule Voreifel unter der Leitung von Claus Kratzenberg und Maria Kapuscinska. An den Instrumenten überzeugten: Anna Ketter, Anna Micudaj, Ramona Naderhoff, Maria Kapuscinska – Violine, Johann Wollowski, - Blockflöte und Larissa Chomiuk, Viola, Beate Rinaldi, Cello; Paul Tintelnot, - Kontrabass.

Traditionell nutzt der CDU Gemeindeverband seine Empfänge, um langjährige Mitglieder zu ehren. In diesem Jahr freute sich der CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Manfred Lütz, zusammen mit Ilka von Boeselager, die die Ehrungen durchführte, besonders über eine sechzigjährige Parteizugehörigkeit. Dafür erhielt Franz Lütke aus Buschhoven eine Urkunde und eine goldene Anstecknadel. Weitere Ehrungen wurden Therese Lütke für 55 Jubiläumsjahre und für 40 Jubiläumsjahre Annegritt Haug, Josef Jüssen, Ursula Mörsdorf und Elisabeth Wagner zu teil.

Den Höhepunkt des Abends bildete der Dank an die langjährige Landtagsangeordnete Ilka Freifrau von Boeselager. Nach 27 Jahren intensiver parlamentarischer Arbeit hatte die Swisttalerin bei der letzten Landtagswahl nicht mehr für das Abgeordnetenmandat kandidiert. Ihr Wirken umriss der CDU Gemeindeverbandsvorsitzende Manfred Lütz. Neben der Gründung der Swisttaler Frauen Union, deren Vorsitzende sie auch viele Jahre war, war Ilka von Boeselager auch Mitbegründerin der Kleiderstube. Sie gehörte dem Kreistag an und übernahm dort den Vorsitz im Kulturausschuss. Sie war Mitglied im Swisttaler Gemeinderat, Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes und stellvertretende Vorsitzende der Kreis CDU. In Düsseldorf war sie Sprecherin der CDU Landtagsfraktion im Ausschuss für Europa und Eine Welt, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und im Ältestenrat. Ilka von Boeselager ist heute noch Mitglied des Verwaltungsrats des WDR und Mitglied im Kuratorium der Stiftung Entwicklung und Frieden. Seit Jahren ist sie zudem als Schirmherrin für die Behindertenarbeit der Evangelischen Kirche im Rhein-Sieg-Kreis tätig.

Staatssekretärin Milz unterstrich in ihrer Laudatio das Wirken der Ausnahmepolitikerin. So habe Ilka von Boeselager regional, auf Landesebene und darüber hinaus sehr viel bewegt und sie habe vor allem auch die Gabe gehabt zuhören zu können. Sie erinnere sich sehr gerne an die letzten 17 Jahre, in denen sie und Ilka im Düsseldorfer Landtag Büronachbarn gewesen seien. Auch in schwierigsten Situationen sei sie immer ansprechbar und zu einem freundschaftlichen Rat bereit gewesen. Dabei habe sie aus einem enormen Erfahrungsschatz schöpfen können. Norbert Röttgen MdB stellte fest, dass es beeindruckend gewesen sei, dass Ilka von Boeselager die Mitgliederehrungen ohne Spickzettel vorgenommen habe. So etwas ginge nur, wenn einem die Menschen bekannt seien und man sich mit ihnen beschäftigt habe. Das sei vorbildlich. Vorbildlich sei auch, dass Ilka von Boeselager neben ihren vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Aufgaben und Verpflichtungen auch Unternehmerin und Mutter gewesen sei und dadurch eine enorme Bandbreite an Aufgaben zu bewältigen hatte. Oliver Krauß MdL stellte fest, dass er schon sehr schnell gemerkt hätte, dass Ilka von Boeselager sehr große Fußabdrücke in ihrem Wahlkreis hinterlassen habe. Als er aber nach Düsseldorf gekommen sei habe er festgestellt, dass dort und auch in Brüssel nochmal so große Fußabdrücke vorhanden waren. Er betrachte es als eine große Herausforderung, daran zu arbeiten, diese Fußabdrücke eines Tages auszufüllen zu können.

Der CDU Vorsitzende Lütz überreichte Ilka von Boeselager Präsente, bedankte sich auch persönlich für die ausgezeichnete und langjährige Zusammenarbeit und unterstrich, dass er selbst vor zwanzig Jahren von Ilka von Boeselager für die kommunalpolitische Arbeit geworben worden sei

Pressemitteilung

Manfred Lütz

(Vorsitzender CDU

Gemeindeverband Swisttal)

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J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
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