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SGD-Präsident überreichte Verdienstmedaille an Cornelia Adams, Jürgen de Temple und Franz-Josef Möhlich

Auszeichnung für drei Ehrenamtler

Als Vorsitzende oder Präsidenten haben die engagierten Bürger für die Gemeinschaft viel geleistet

03.12.2018 - 16:19

Koblenz/Region. Drei Ehrenamtlern aus Niederzissen, Adenau und Koblenz verlieh Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Jetzt überreichte der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord Dr. Ulrich Kleemann in Koblenz diese Auszeichnungen.

„Die Freiwilligen verleihen unserem Staat ein menschliches Antlitz, denn sie fragen nicht nach Bezahlung. Das Ehrenamt kostet Kraft und Geduld und ist mit Geld nicht zu bezahlen“, sagte Dr. Kleemann vor etwa 50 geladenen Gästen.


Cornelia Adams


Cornelia Adams aus Niederzissen engagiert sich ehrenamtlich im wirtschaftlichen Bereich für die berufliche Entwicklung von Frauen in Handwerksbetrieben. Sie ist seit über 15 Jahren Vorsitzende des im Jahr 1992 gegründeten Arbeitskreises Unternehmerfrauen im Handwerk des Kreises Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Die Unternehmerfrauen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Fortbildungsmöglichkeiten ihrer Mitglieder zu verbessern, die Unternehmerfrau als Führungskraft zu stärken sowie deren Integration in die Handwerksorganisation zu unterstützen. Langfristig steht dabei die Zukunftssicherung des Handwerksbetriebs im Vordergrund. Der Arbeitskreis bietet in jedem Jahr eine Reihe von Fachvorträgen und anderen Veranstaltungen an, um den Unternehmerfrauen aktuelle Informationen zu Verfügung zu stellen und einen regen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Von Neuerungen im Arbeits- und Steuerrecht, über Buchhaltung, Büroorganisation und Kommunikation bis hin zu Stil- und Etikette beim Geschäftsessen.

„Das Handwerk braucht starke Unternehmerfrauen“, betonte der SDG-Nord-Präsident und weiter: „Frau Adams Motivation ist es, mit monatlichen Vorträgen zu geschäftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen Frauen mehr Selbstsicherheit im Beruf zu vermitteln. Die Seminare sind immer gut besucht von jungen Leuten bis zu Seniorinnen.“

Zudem engagiert Cornelia Adams sich seit über zehn Jahren im Vorstand des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk Rheinland-Pfalz als Schriftführerin. Mit dem Zusammenschluss von zwölf Arbeitskreisen ist der Verband über 500 Mitglieder stark. Seit Januar 2017 ist die engagierte Unternehmerfrau im Gemeinderat von Niederzissen und Mitglied in Ausschüssen. Von 2002 bis 2006 war Cornelia Adams im Vorstand des Tennisclubs. „Zu ihrem Alltag gehört Ehrenamt für das sie sich mit großem Zeitaufwand und hohem Engagement einsetzt“, lobte Dr. Kleemann und überreichte ihr die Auszeichnungsinsignien.

Dazu gratulierten neben Freunden und Verwandten auch Fritz Langenhorst, Beigeordneter des Kreises Ahrweiler, Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal und der Niederzissener Ortsbürgermeister Rolf Hans.


Jürgen de Temple


Geehrt mit der Verdienstmedaille wurde auch Jürgen de Temple aus Adenau, der sich seit zig Jahren kommunalpolitisch engagiert. Seit über 28 Jahren ist er Mitglied im Adenauer Verbandsgemeinderat. Als Ratsmitglied brachte er sich in den 80er- und 90er Jahren im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss, im Werkausschuss für Abwasser, im Fremdenverkehrsausschuss, im Jugendausschuss sowie im Haupt- und Finanzausschuss ein.

Ab 1997 war Jürgen de Temple vier Jahre lang Beigeordneter der Verbandsgemeinde Adenau. Erster Beigeordneter wurde er vor 16 Jahren und ist es auch heute noch.

18 Jahre lang hatte de Temple den Vorsitz des CDU Gemeindeverbandes Adenau, ferner gehörte er dem Kreisrechtsausschuss an und war 25 Jahre lang Beisitzer im Werksausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb sowie im Arbeitskreis Abfallwirtschaftsbetrieb.

„In allen diesen Ämtern suchte er Lösungen und Kompromisse. So auch am Oberverwaltungsgericht Koblenz wo er 12 Jahre lang ehrenamtlicher Richter war“, führte Dr. Kleemann aus, „dabei machte er sich im Baurecht in Ortsterminen ein Bild von der Lage und sprach mit den Betroffenen.“

Seit 22 Jahren ist Jürgen de Temple Vorsitzender des Fördervereins „Sozialstation Adenau-Altenahr“ und als stellvertretender Verbandsvorsteher seit 13 Jahren mitverantwortlich für die Geschäfte der laufenden Verwaltung.

Der Förderverein unterstützt die ambulante Kranken-, Alten- und Familienpflege der Sozialstation in den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr. Der Förderverein macht da weiter, wo die Gelder der Kostenträger enden und versucht Erleichterungen für Patienten und Pflegepersonal zu schaffen, die vom einfachen Radio über Rollstühle bis zu speziellen Krankenbetten reichen.

Als Schiedsmann für den Bezirk Adenau hilft Jürgen de Temple seit über 20 Jahren bei bürgerlichen Rechtstreitigkeiten. „Jürgen de Temple hat sich ehrenamtlich über viele Jahre an der Gemeinschaft verdient gemacht“, stellte Dr. Ulrich Kleemann fest. Dieser Meinung sind auch Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, der Adenauer Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann und der Kreisbeigeordnete.


Franz-Josef Möhlich


Um die Gemeinschaft verdient gemacht hat sich auch Franz-Josef Möhlich aus Koblenz. Er setzt sich seit Jahrzehnten für den Karneval und die Tradition in Koblenz ein. Seit über 30 Jahren ist er in seinem Heimatverein „Gülser Husaren“, wo er 2. Vorsitzender, 1. Vorsitzender, ab 1990 über zehn Jahre lang Präsident und 2000/2001 für seinen Verein sogar Karnevalsprinz von Koblenz war.

Obwohl er als selbstständiger Heizungs- und Sanitärinstallateurmeister wenig Zeit hat, übernahm Möhlich vor zehn Jahren das Amt des AKK-Präsidenten. Diese Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval ist der Dachverband von 43 angeschlossenen Vereinen mit mehr als 10.000 Aktiven. Die AKK organisiert unter anderem den Sessionsauftakt mit zwei bekannten Kölner Bands und die grandiosen Koblenzer Rosenmontagszüge mit 140 000 Zuschauern.

Daneben ist Franz-Josef Möhlich noch Mitglied im Koblenzer Stadtrat und Vorsitzender der unabhängigen Wählervereinigung „Schängel für Koblenz“. Ihm gratulierten neben seinen Verwandten und Vereinsmitgliedern auch die Beigeordnete Dr. Margit Theis-Scholz, Schul- und Kulturdezernentin der Stadt Koblenz. „Stellvertretend für alle Unternehmerfrauen nehme ich die Auszeichnung entgegen“, sagte Cornelia Adams. Sie unterstrich, dass ihr das Amt als Vorsitzende der Unternehmerfrauen viel Freude gebracht hat und diese Auszeichnung sie anspornt. HEP

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Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
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