DGB-Jugend fordert günstige NRW-Tickets für Auszubildende
Azubis bei Mobilität entlasten
Rhein-Sieg-Kreis. „Azubis haben wenig Geld, aber hohe Kosten für Mobilität“, erklärt DGB-Jugendbildungsreferent Omer Semmo. Deswegen fordert die Gewerkschaftsjugend, dass Auszubildende, ähnlich wie Studierende, mit einem günstigen NRW-Ticket für Bus und Bahn entlastet werden. „Wir brauchen endlich ein NRW-Azubi-Ticket, das alle Azubis günstig erwerben können“, erläutert Semmo. Dies würde den jungen Menschen nicht nur ihren Weg zur Arbeit vereinfachen. Mit einem Azubi-Ticket sei es wesentlich günstiger und attraktiver, Ausbildungsplätze in regionaler Entfernung vom Wohnort anzunehmen. So sei dies ein wirksames Hilfsmittel, um regionale Unterschiede zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage zu lindern. „Im Ergebnis wird es mehr erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildungen geben.“, prognostiziert Omer Semmo.
Wichtig ist der DGB-Jugend auch der Aspekt, dass durch ein Azubi-Ticket die gesellschaftliche Teilhabe von Auszubildenden verbessert wird: „Wenn Azubis landesweite Kulturveranstaltungen oder Wochenendseminare besuchen, sind sie derzeit schlechter gestellt als Studierende, die mit dem Semesterticket unbegrenzt Bus und Bahn fahren können“, ergänzt Omer Semmo.
Um ein NRW-weites Azubi-Ticket schon im nächsten Jahr umzusetzen, wirbt die Gewerkschaftsjugend bei der Landespolitik, bei den Kammern und Unternehmen für Unterstützung. „Mit der Einführung eines Azubi-Tickets im VRS-Gebiet konnten wir einen ersten Erfolg erzielen. Uns ist aber bewusst, dass viele Auszubildende nicht im VRS-Gebiet wohnen und zwischen zwei Verbünden pendeln müssen. Daher ist unser langfristiges Ziel ein NRW-weites Azubi-Ticket für alle Auszubildenden“, resümiert Sören Hamacher, stellvertretender Vorsitzender der Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretung der Stadt Köln.
Pressemitteilung
DGB Köln-Bonn
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Waldbrand am höchste Berg der Eifel
12.08.: Adenau: 700 Quatratmeter Wald an der Hohen Acht in Flammen
Adenau. An der Hohen Acht kam es am Mittwochabend, 12. August 2026, um 21:22 Uhr zu einer Meldung eines Vegetationsbrandes. Unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Turms brannten etwa 700qm Wald in schwer zugänglichem Gelände.
Weiterlesen
Seewasser für Löscheinsatz genutzt
14.08.: Laacher See und Waldsee Rieden aufgrund der Waldbrände bei Langenscheid gesperrt
Glees / Rieden. Aufgrund der Wald- und Flächenbrände in der Region zwischen Langenfeld und Langenscheid müssen der Laacher See und der Waldsee Rieden gesperrt werden.
Weiterlesen
Aus dem Polizeibericht
Einsätze für Feuerwehr und Polizei
Adenau. Am Mittwochabend (12.08.2026) wurde gegen 21:22 Uhr ein Vegetationsbrand an der Hohen Acht gemeldet. Unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Turms brannte auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern Wald in schwer zugänglichem Gelände.
Weiterlesen