Bis zum Brunnenfest in Bad Breisig werden wichtige Baumaßnahmen erledigt
B 9 - Unterführung und Brunnenanlage werden bald in Betrieb genommen
Bad Breisig. Am Donnerstag, 5. Mai, dem Festtag „Christi Himmelfahrt“, wird die neue Brunnenkönigin Laura I. (Herter) die Bühne im Kurpark anlässlich des Brunnenfestes betreten, um dort feierlich ihre Krone zu empfangen. Viele Hundert Gäste aus nah und fern werden sicher wieder den Weg in die Quellenstadt finden. Ein guter Grund, die neue Brunnenanlage fertigzustellen. Die Fontäne wird den bisherigen Brunnen ersetzen. Dank weniger Tiefe der Becken ist er zukünftig auch für spielende Kinder geeignet. Die neue Brunnenanlage kostet insgesamt circa 240.000 Euro, doch 70 Prozent der Kosten werden vom Land im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Stadt“ übernommen.
Gefahrlose Querung möglich
Zu gleicher Zeit soll auch die Baustelle der Fußgänger-Unterführung zwischen Bachstraße und Biergasse Vergangenheit sein: Diese soll Anfang Mai wieder in Betrieb genommen werden. Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und das ausführende Ingenieurbüro wehren sich gegen Vorwürfe, bei den Baustellen seien kostenintensive Verzögerungen in Kauf genommen worden. Die Sanierung der Unterführung kostet circa 193.000 Euro, bei gleicher Förderung durch das Programm „Aktive Stadt“. Joachim Schramm, leitender Ingenieur der ausführenden Firma, stellt klar: „Wir liegen bei beiden Baustellen im Zeitplan. Am Himmelfahrtstag ist alles fertig. Bis auf die Blumenbeete rund um den Brunnen - die kommen danach.“
Die Gäste können also kommen und einen schönen Tag in der Kurstadt genießen.
Mit schönen Fotos Bad Breisiger Ansichten ist die Unterführung auch vor der Fertigstellung ein Hingucker.
Noch ruht die B 9-Unterführung: Ab Anfang Mai soll sie von Fußgängern wieder für die gefahrlose Überwindung der viel befahrenen Straße genutzt werden.
Die neue Brunnenanlage im Kurpark soll zum Brunnenfest in Betrieb genommen werden.

Man sollte den Gästen allerdings auch sagen, dass sie noch gut zu Fuß sein sollten, denn für Menschen mit Gehbehinderung oder Hilfsmitteln wie Rollatoren ist die Unterführung nicht geeignet. Angesichts der demografischen Entwicklung ist ein nicht barrierefreier Ausbau dieser Unterführung nichts anderes als Geldverschwendung.