Politik | 01.10.2019

Transparente und Informationsschrift gegen zu schnelles Fahren

Bachem geht „Runter vom Gas“

Regeln in verkehrsberuhigten Bereichen und Tempo-30-Zonen werden ignoriert

Sie starteten in Bachem die Kampagne „Runter vom Gas“ (von links): Heinz Kurth (Ortsbeirat), Johannes Stieber (Ortsbeirat), Cornelia Brodeßer (Deutsche Verkehrswacht), Ulrich Stieber (Ortsvorsteher) und Bernd Walther (Ortsbeirat).Foto: DU

Bachem. Was in vielen Dörfern und Städten gefährliche Realität ist, sorgt auch in Bachem bei zahlreichen Einwohnern für Verärgerung und Unsicherheit: Autofahrer, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit eine akute Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer, besonders für Fußgänger und Radfahrer, darstellen. Da helfen oftmals auch Geschwindigkeitsbegrenzungen und entsprechende Verkehrsschilder wenig. Auch für ältere Menschen, die nicht selten mit dem Rollator unterwegs sind, und für die Kinder der Kindertagesstätte sind die sich über Verkehrsregeln hinweg setzenden Autofahrer überaus gefährlich. Dabei ist Bachem verkehrstechnisch überwiegend von verkehrsberuhigten Bereichen und zwei Tempo-30-Zonen geprägt. Nur an der St.-Pius-Straße dürfen maximal 50 Kilometer pro Stunde gefahren werden. „Bedauerlicherweise wird die Errungenschaft, derart großzügig mit verkehrsberuhigten Bereichen und den damit einhergehenden Vorteilen für Kinder, Fußgänger, Anlieger und Emissionen ausgestattet zu sein, mehr und mehr vom motorisierten Verkehr mit Füßen getreten. Auswärtige Besucher ebenso wie Einheimische ignorieren die Regeln, die speziell in verkehrsberuhigten Bereichen gelten – sowohl im Bereich der Geschwindigkeit als auch beim Parken“, so Ortsvorsteher Ulrich Stieber und der Ortsbeirat unisono.

Deshalb wurde jetzt eine Informationsschrift an alle Bachemer Haushalte verteilt, in der grundsätzlich über die wichtigsten Bestimmungen in verkehrsberuhigten Bereichen, die mit den dazugehörigen Verkehrsschildern einhergehen, aufgeklärt. Da diese Informationsschrift nicht jeden Verkehrsteilnehmer erreicht, wurde in enger Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht – vertreten durch Cornelia Brodeßer – die Kampagne „Runter vom Gas“ gestartet. Gefördert wird die Aktion vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Fünf überdimensionale, gut sichtbare Spannbänder mit der Aufschrift „Runter vom Gas“ halten die Kraftfahrer in den verkehrsberuhigten Bereichen von Bachem ab sofort zu einer angepassten Fahrweise an. Im Wechsel werden darüber hinaus auch die Tempo-30-Zonen sowie die St.-Pius-Straße mit den Bannern bestückt. Das erste Spannband fand seinen Platz gut sichtbar an der Einmündung St.-Pius-Straße/In der Hostert.

Sie starteten in Bachem die Kampagne „Runter vom Gas“ (von links): Heinz Kurth (Ortsbeirat), Johannes Stieber (Ortsbeirat), Cornelia Brodeßer (Deutsche Verkehrswacht), Ulrich Stieber (Ortsvorsteher) und Bernd Walther (Ortsbeirat).Foto: DU

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