FDP Bad Breisig
Bad Breisiger Senioren fühlen sich vom 49 Euro-Ticket ausgeschlossen
Bad Breisig. Was wurde das 49-Euro-Ticket von der Bundesregierung beworben: es sollte einfacher werden als das 9-Euro-Ticket, es sollte für alle sein, vor allem günstig und umweltschonend. Aber, dieses Ticket ist nur online erhältlich – und das schließt viele Interessierte aus. Das ist in den Augen von Doris Herminghaus von der FDP Bad Breisig eine Diskriminierung aller Senioren. Nicht jeder der Älteren hat einen PC oder besitzt ein Smartphone.
Wie sie nun von einigen verärgerten Senioren hier in Bad Breisig hörte, ist ein Ticket am Automaten des Bahnhofs vor Ort überhaupt nicht zu bekommen. Sie berichteten, welche Hürden sie überwinden mussten, um das Deutschlandticket überhaupt kaufen zu können. Denn, wer kein Smartphone besitzt und keinen Internetzugang hat, für den wird der Kauf des Tickets ein echtes Problem.
Daher war man gezwungen zum nächsten Kundencenter der Deutschen Bahn nach Remagen zu fahren, um das Ticket zu kaufen. Sie berichteten, dass das Personal bei der Ausstellung des „Papiertickets“ sehr hilfsbereit war, aber aufgrund der Vielzahl von Interessierten an ihre Grenzen stieß. Zum Ärger aller wird das besagte Deutschlandticket nicht als Monatsticket, sondern nur in Form eines digitalen Abonnements mit einmonatiger Kündigungsfrist angeboten.
Das kommt älteren Menschen und ihrem Mobilitätsverhalten überhaupt nicht entgegen. Sie fahren zum einen nicht regelmäßig, zum anderen ist ein Abonnement für Menschen mit geringem Einkommen ein höherer Kostenfaktor. Wer das 49-Euro-Ticket im nächsten Monat nicht mehr haben will, muss also rechtzeitig kündigen oder hängt in der Abonnementfalle. Daher sieht Doris Herminghaus die einzige Möglichkeit darin, dass man bereits beim Kauf die Kündigung ausspricht!
Anscheinend wird in unserer Gesellschaft nur noch an die junge Generation gedacht wenn man liest, dass es dem Ministerium für Klima und Mobilität der Landesregierung „…ein wichtiges Anliegen ist, dass junge Menschen zu günstigen Preisen mit dem ÖPNV fahren können“… werden hier unsere Rentner vergessen, die ohnehin mit den steigenden Preisen zu kämpfen haben. Viele sind von Armut bedroht – Tendenz steigend. Wenn man dann auch noch berücksichtigt, dass im Westen die Rente am 1. Juli gerade mal um 4,39 Prozent steigen wird, aber die Inflationsrate immer noch über 6 Prozent liegt, sollte es Pflicht eines jeden Politikers sein, auch diese Generation zu entlasten und deren Bedürfnisse berücksichtigen.
Pressemitteilung der
FDP Bad Breisig
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