„Darauf haben all jene, die noch heute mit den Folgen der Katastrophe kämpfen, lange gewartet – zu lange“, sagt Generalsekretär Johannes Steiniger
Staatsversagen bei der Ahr-Flut: Schnieder entschuldigt sich im Namen der Landesregierung
Ahrtal. Der Generalsekretär der CDU Rheinland-Pfalz, Johannes Steiniger, hat die Entschuldigung von Ministerpräsident Gordon Schnieder bei der heutigen Gedenkveranstaltung im Ahrtal als bedeutendes Zeichen der Verantwortung gewürdigt.
Nach Auffassung Steinigers habe Gordon Schnieder mit seiner Entschuldigung bei vielen Menschen im Ahrtal eine schmerzvolle Wunde geschlossen. Fünf Jahre nach der verheerenden Flutkatastrophe habe der neue Ministerpräsident Verantwortung für das staatliche Versagen übernommen. Darauf hätten viele Betroffene, die bis heute mit den Folgen der Flut kämpfen, lange gewartet.
Steiniger betonte, Schnieder sei die Entschuldigung im Namen der Landesregierung hoch anzurechnen. Die CDU Rheinland-Pfalz habe sich in den vergangenen Jahren konsequent für die Aufarbeitung der Ereignisse und den Wiederaufbau eingesetzt. Dieses Engagement werde auch künftig fortgesetzt. Das Ahrtal werde nicht vergessen. Zwar ließen sich Naturkatastrophen nicht verhindern, Rheinland-Pfalz sei heute jedoch besser auf solche Ereignisse vorbereitet.
Gleichzeitig unterstrich Steiniger, dass all dies das große Leid, das die Flut über die betroffenen Regionen gebracht habe, nicht mindern könne. Am heutigen Gedenktag gelte das Mitgefühl den 136 Todesopfern, ihren Hinterbliebenen sowie allen Menschen, die bis heute unter den Folgen der Katastrophe leiden. Die CDU Rheinland-Pfalz trauere mit den Menschen vor Ort.
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Ministerpräsident Gordon Schnieder. Foto: Staatskanzlei RLP