Politik | 24.08.2016

kivi-Kampagne „Mitten im Leben“ im Rhein-Sieg-Kreis

Barbara Steffens ist Schirmherrin

Im Auftrag des Kreises widmet sich kivi mit MiL bereits seit 2015 der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und altengerechten Quartiersentwicklung in verschiedenen Gemeinden des Kreises.Joanna Schindler

Siegburg. Das Leben und Wohnen im ländlichen Raum des Rhein-Sieg-Kreises für ältere Menschen lebenswert machen und erhalten: So lautet das oberste Ziel der Kampagne „Mitten im Leben (MiL)“ des Gesundheitsvereins kivi. Im Auftrag des Kreises widmet sich kivi mit MiL bereits seit dem Jahr 2015 der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und altengerechten Quartiersentwicklung in verschiedenen Gemeinden des Kreises.

„Für die Entwicklung altengerechter Quartiere gibt es kein Patentrezept, denn die Quartiere werden so unterschiedlich sein wie die Menschen, die dort leben. Unterstützungs- und Hilfsangebote, Wohnformen, Einkaufsmöglichkeiten oder auch Nahversorgungskonzepte müssen sich an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientieren. Genau hier setzt das Projekt „Mitten im Leben“ an: Die Bewohnerinnen und Bewohner werden gefragt, was sie brauchen, um in ihrem Dorf, in ihrer Gemeinde oder in ihrer Stadt im Alter selbstbestimmt leben zu können.

„Die Menschen haben die Möglichkeit, sich selbst einzubringen und gemeinsam mit der Kommune und anderen Akteurinnen und Akteuren ihr Quartier zu gestalten“, so Ministerin Steffens. Nicht irgendetwas, sondern das Richtige muss initiiert und realisiert werden. Die Einbindung und Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner der MiL-Kommunen ist unerlässlich, um die Nachhaltigkeit der entwickelten Maßnahmen zu gewährleisten. Jede Kommune legt ihren eigenen thematischen Schwerpunkt fest.

Während einerorts über alternative Mobilitätsformen nachgedacht wird, sind anderorts innovative Nahversorgungskonzepte oder die Ermöglichung sozialer Teilhabe von größtem Interesse. Um auf diese individuellen Wünsche angemessen reagieren zu können, bindet kivi in jeder Pilotkommune ein aus Ehrenamtlichen bestehendes MiL-Team in jegliche Prozesse der Projektarbeit ein. Jede Person, die Lust hat mitzuwirken, ist willkommen. Im Sinn der Vernetzungsarbeit verfügt kivi innerhalb der MiL-Kampagne ebenfalls über viele wichtige lokale und regionale Kooperationspartner und Unterstützer.

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter von Nordrhein-Westfalen.Foto: MGEPA NRW/Franklin Berge

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter von Nordrhein-Westfalen. Foto: MGEPA NRW/Franklin Berge

Im Auftrag des Kreises widmet sich kivi mit MiL bereits seit 2015 der ganzheitlichen Gesundheitsförderung und altengerechten Quartiersentwicklung in verschiedenen Gemeinden des Kreises.Foto: Joanna Schindler

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