Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
Barrierefreiheit in Koblenz
Koblenz. Im heutigen Stadtrat bringt die GRÜNE Ratsfaktion zusammen mit der CDU einen Antrag ein, dass Stadtteilspaziergänge unter dem Blickwinkel der Barrierefreiheit durchgeführt werden sollen. In Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden behinderter Menschen, dem Behindertenbeauftragten der Stadt, dem Seniorenbeirat, dem Sozialamt und dem Amt für Stadtentwicklung sollen öffentliche Einrichtungen, Mobilität, Verkehr, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten untersucht werden. Wo gibt es Barrieren? Welche sind das? Und wie können sie beseitigt werden, sodass Koblenz tatsächlich eine Stadt für Alle wird?
„Als Vorzeigeprojekt gilt uns die Stadt Wiesbaden, in der die betroffenen Menschen auf Augenhöhe selbst aktiv wurden“, erläutert die GRÜNE Sprecherin für integrierte Stadtentwicklung Andrea Mehlbreuer: „Als Experten und Expertinnen in eigener Sache erkundeten sie ihren Stadtteil und deckten Mängel in der Barrierefreiheit auf. Einkaufen, Freizeit und Gastronomie waren dabei die drei Lebensbereiche, die sie kritisch begutachteten.“ Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Sylvie Weber ergänzt: „Neben der Änderung des Blickwinkels für Nichtbetroffene könnte als Ergebnis ein umfangreicher Hürdenkatalog und eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen entstehen, der von den kommunalen Akteuren geprüft und – wo immer dies möglich ist – umgesetzt werden soll.
Pressemitteilung Stadtratsfraktion
Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
