Stellungnahme von Horst Gies MdL und Guido Ernst MdL
Bauern und Winzer dürfen nicht verunglimpft werden
Kampagne „neue Bauernregeln: Gut zur Umwelt. Gesund für alle“
Kreis Ahrweiler. Die CDU-Landtagsabgeordneten Horst Gies und Guido ernst stellen sich hinter die Bauern und Winzer im Kreis Ahrweiler. Mit ihrer aktuellen Kampagne „neue Bauernregeln: Gut zur Umwelt. Gesund für alle“ mache Bundesumweltministerin Hendricks (SPD) gezielt Stimmung gegen die Landwirtschaft und das auch noch mit Steuergeldern, kritisieren Gies und Ernst. „Mit ihrer aktuellen Kampagne zeichnet die Bundesumweltministerin ein vollkommen einseitiges und verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Frau Hendricks stellt neue „Bauernregeln“ auf, die wohl witzig sein sollen, letztlich aber nur ein Sammelsurium an Halbwahrheiten und Vorurteile darstellen und einen ganzen Berufsstand hier im Landkreis Ahrweiler diskeditieren. Das ist schlichtweg geschmacklos und schadet unseren Landwirten“. Unsere Bauern und Winzer hier im Kreis Ahrweiler stehen für gesunde Lebensmittel, verantwortungsvollen Umgang mit Tier und Natur und sind als Partner bei der Erhaltung und Pflege unserer Kulturlandschaft unverzichtbar. Anstatt unsere Landwirte zu stärken, was auch ihre Aufgabe ist, treibt sie einen Keil in den Berufsstand, und spielt konventionelle und ökologische Landwirtschaft gegeneinander aus. Die CDU-Landtagsfraktion steht hinter unseren Bauern und Winzern und wird diese unsägliche Kampagne im Landtag thematisieren. Hier ist auch Frau Dreyer gefragt. Sie muss sich mit ihrer Landesregierung klar und eindeutig von dieser schlimmen Kampagne distanzieren.“
Stellungnahme
Horst Gies MdL und Guido Ernst MdL

Es ist die unterschwellige Botschaft, die diese "neuen Bauernregeln" vermittel (sollen?). Auf der einen Seite, konventionelle Landwirtschaft = BÖSE, auf der anderen Seite, ökologische Landwirtschaft = GUT. Wer das nicht begreift oder begreifen möchte ist in einem Denkmuster verhaftet. Insofern ist der Aufruf der beiden Landtagsabgeordneten zu begrüßen.
Und dies zum Nachdenken: "Bio-Lebensmittel werden auch nicht „nachhaltiger“ produziert. Man kann sich an blühenden Unkräutern in Öko-Äckern erfreuen. Aber wenn die doppelte Fläche nötig ist, um gleich viel zu ernten wie im modernen Landbau, dann bleibt weniger Land für naturnahe Zonen."
Gern hätte ich erfahren, was Frau Hendricks konkret gefordert hat und was die Herren Gies und Ernst dagegen haben. Denn was sowohl gut für die Umwelt als auch für Bauern und Winzer ist, kann doch nicht schlecht sein. Nur aus taktischen Gründen zum Vorteil der eigenen Partei dagegen sein, spricht nicht gerade für verantwortliche Politiker, die sich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen wollen. Eine ausführliche Begründung der Gegenargumente zu Frau Hendricks Plänen ist erwünscht.