Bendorfer Grüne setzen sich in den Haushaltsberatungen erfolgreich für die Verhinderung eines fragwürdigen Vorhabens ein
Baustraße durch den Grubenweg verhindert
Bendorf. Am Ende der Haushaltsberatungen konnten sich die Bendorfer Grünen doch noch durchsetzen: zwar musste dafür ein Stadtratsbeschluss rückgängig gemacht werden, aber schließlich siegten Vernunft und Pragmatismus. Durch die Ablehnung der provisorischen Baustraße durch den Grubenweg wurden dem nächsten Bendorfer Haushalt 200.000 Euro gespart – in den aktuellen Zeiten, wo die Kommunen jeden Cent zweimal umdrehen müssen und das Land auf ausgeglichene Haushalte pocht ein großer Gewinn.
Dass der Verzicht auf die provisorische Baustraße vernünftig ist, legte eigentlich bereits die Vorlage der Verwaltung für den seinerzeitigen Stadtratsbeschluss nahe: die Baustraße sollte ja zur Entlastung der Remy-Straße während der diversen Bauvorhaben auf der Vierwindenhöhe dienen. Wegen des äußerst problematischen Geländes im Grubenweg (siehe Foto) wäre aber nur ein Einbahn-Verkehr möglich gewesen, und auch der nur mit leeren LKWs. Die gesamte Schwerlast wäre also nach wie vor über die Remy-Straße gelaufen. Auch die Polizei hatte von diesem Vorhaben wegen der Unübersichtlichkeit der Einmündung des Grubenwegs in die Höhr-Grenzhäuser-Straße abgeraten.
Die diversen Bauvorhaben auf der Vierwindenhöhe sind bisher nicht begonnen und es ist nicht davon auszugehen, dass sie alle gleichzeitig starten. „Und eine Investition von 200.000 Euro für eine Straße die nur 30 Prozent des Bauverkehrs abfängt, ist nicht gerechtfertigt,“ so der Fraktionsvorsitzende Ferhat Yalcinkaya in seiner Haushaltsrede.
Pressemitteilung
Ortsverband Bendorf
Bündnis 90 / Die Grünen
Das äußerst problematische Gelände im Grubenweg. Foto: privat