Großer Andrang beim Unternehmerfrühstück am RheinAhrCampus Remagen
Bei Kaffee und Joghurt Wissen getankt
Remagen. Locker ging es erst einmal zu, beim ersten „Unternehmerfrühstück“ des Jahres am RheinAhrCampus in Remagen. Händeschütteln und Smalltalk bei Kaffee, Brötchen und Joghurt mit Obst hieß es für mehr als 50 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Kammern und Verbänden im Trakt B der Fachhochschule an der Joseph-Rovan-Allee. Seit dem Jahr 2014 richtet die Kreiswirtschaftsförderung die „Unternehmerfrühstücke“ gemeinsam mit dem „Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Hochschule Koblenz“ aus, die sich seitdem immer größerer Beliebtheit erfreuen.
„Die Veranstaltung soll helfen, die regionale Wertschöpfungskette weiter aufzubauen und somit unseren Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler weiter zu stärken“, hatte Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei der Einführung erklärt. Ein anspruchsvolles Lehrprogramm bietet dazu das „Zentrum für Weiterbildung“ den führenden Köpfen der Wirtschaft im Kreis Ahrweiler an. So befassten sich die Unternehmensinhaber und Führungskräfte aus der Region nach dem Frühstück mit den „Möglichkeiten und Grenzen von Big Data Mining“. Dr. Maik Kschischo, Physiker am RheinAhrCampus mit langjähriger Praxiserfahrung in angewandter Datenanalyse und Methodenentwicklung, zeigte den lernwilligen Führungsköpfen des Kreises anhand konkreter Beispiele auf, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen mittels einfacher Methoden Datenverwertung im Betrieb sinnvoll einsetzen können. Für den unbefangenen Beobachter ein Thema, das ohne Zweifel ein gutes Frühstück zur Konzentration im Seminarraum voraussetzte.
Aber auch dem Informations- und Erfahrungsaustausch gilt die Veranstaltung, wie Dr. Anke Hülsta, die Leiterin der Abteilung Forschung und Transfer der Hochschule, die auch zur Begrüßung gekommen war, in einem Interview erläuterte: „Wir informieren über aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, Dienstleistungsangebote sowie über die beteiligten Wissenschaftler. Wir initiieren und begleiten Kooperationsprojekte, vermitteln Gutachter und Berater aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren und organisieren Veranstaltungen zum Informationsaustausch.“ Eine davon ist das „Unternehmerfrühstück“ der Kreiswirtschaftsförderung, zu dem sich bislang bei den 14 Treffen gut 700 Teilnehmer eingefunden haben. Jeweils einmal im Quartal trifft man sich zu einem neuen Thema. AB
