Politik | 26.04.2019

Stadt Weißenthurm: Klarstellung zu einem Pressebericht der FWG Weißenthurm

Beispiel Hafen: Mit unvollständigen Fakten und teils unwahr berichtet

Weißenthurm. In der 16. Kalenderwoche konnte man in „Blick aktuell“ in einem Bericht der FWG Weißenthurm lesen, dass man mit dem Erreichten zufrieden sei, aber auch vieles nicht durchgesetzt werden konnte. Grundsätzlich kann man diese Äußerung so stehen lassen und es gibt keinen Anlass das zu kommentieren. Wenn dann aber im weiteren Text konkret das Beispiel Hafen angesprochen wird, wird dort mit unvollständigen Fakten und zum Teil auch unwahr berichtet.

Hier die Fakten: Die Entscheidung, den Hafen weiter zu betreiben, lag zunächst beim jetzigen Betreiber selbst, der die Stadt bezüglich einer weiteren Nutzung ansprach. Hierbei stand im Vordergrund, den Standort zu ertüchtigen, da die Spundwand und die Anlegepoller nicht mehr in einem sicheren Zustand waren. Der Betreiber wurde gebeten, die Kosten einer Ertüchtigung zu ermitteln um dann in einem weiteren Verfahren den Nutzen gegenüberzustellen. Als alle Daten vorlagen, wurde das weitere Vorgehen mit allen zuständigen Stellen, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, den zuständigen Stellen bei Bund, Land und Kreis und zuletzt in den städtischen Gremien beraten. Es wurde durchaus kontrovers debattiert und das Für und Wider angesprochen.

Man vereinbarte mit dem Betreiber folgende Lösung: Nicht die Stadt Weißenthurm hat dort die ca. halbe Million investiert, so der Eindruck in diesem FWG-Bericht, sondern der Betreiber selbst. Die Verrechnung der Kosten erfolgt mit der Gesamttonnage ab dem Volumen von 40.000 Tonnen. Alles, was darüber verladen wird, wird nicht mit den Beiträgen an diesen belastet und dient der Abzahlung der Baukosten, die durch den Betreiber gezahlt wurden. Der Stadt sind also keine direkten Kosten entstanden und der Betreiber selbst muss großes Interesse an einem guten Umsatz haben. Auch die Sicherheit, dass bei späterer Aufgabe der Verladestelle nicht die Stadt auf den Restkosten sitzen bleibt, gab letztlich den Ausschlag für den Erhalt der Verladestelle.

Ein Rückbau des Hafens ginge voll zu Lasten der Stadt und die Kosten wären nicht unerheblich. Der Rückbau hätte bei Aufgabe des Hafens zeitnah durchgeführt werden müssen. Eine Verknüpfung mit der neu geplanten Stadtkernsanierung (Stadtumbau West), so der zweite falsche Eindruck, der im Bericht der FWG entsteht, konnte im Entscheidungszeitraum gar nicht hergestellt werden, da darüber überhaupt noch nicht, auch nicht ansatzweise diskutiert wurde. Schade, dass so agiert wird, gerade dann, wenn man im weiteren Pressetext einen fairen Wahlkampf anbietet. Pressemitteilung

Stadt Weißenthurm

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
  • Oliver Burggraf: Sehr schöne Vorabinfo vor dem Festival. Freuen uns schon drauf

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3

  • Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
Kirmes Polch 2026
Kirmes Polch
Schulhausmeister
Genusstage 17./18.04.
Floristik Meyer
Anzeige Jaadeporz 2026
Stellenanzeige Auszubildung zum/zur Umwelttechnologen/in
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Empfohlene Artikel
Der marode Zustand der L 83 ist in Kempenich Dauerthema.  Foto: Jochen Seifert
349

Der Artikel zeigt deutlich das Dilemma mit der Sanierung von Landes- und Kreisstraßen im Kreis Ahrweiler. Dem LBM ist der Zustand der L 83 von der K 18 bis nach Kempenich bekannt – das freut mich. Offensichtlich nicht bekannt ist der miserable und verkehrsgefährdende tatsächliche Zustand, denn dann hätte man die Straßen längst saniert. Der benannte Abschnitt der L 83 stand schon im Investitionsplan Landesstraßen der Landesregierung von 2019 – 2023 mit insgesamt 1,934 Millionen Euro.

Weiterlesen

Die CDU Rheinbreitbach freut sich auf viele Gäste beim Burgfest am 26. April.  Foto: Heinz-Werner Lamberz
31

Rheinbreitbach. Der CDU-Ortsverband Rheinbreitbach lädt ein zum Burgfest am Sonntag, 26.04.2026 ab 15:00 Uhr in und um die Obere Burg, Schulstraße 7a in Rheinbreitbach. Angeboten werden leckere, von Mitgliedern gebackene Kuchen, selbstverständlich auch Kaffee, Tee sowie andere alkoholische und alkoholfreie Getränke. Natürlich besteht Gelegenheit zu Gesprächen untereinander sowie mit Abgeordneten und Kommunalpolitikern.

Weiterlesen

Flutschäden im Juli 2021.  Foto: ROB
1090

Als Bürger dieses Landkreises fühle ich mich nicht gut beraten und auch nicht sonderlich beschützt, wenn man beim lesen des Artikels, in dem der Leiter der Stabsstelle Brand- und Katastrophenschutz im Kreis Ahrweiler Stellung bezieht. Man könnte den Eindruck erhalten, dass die PR-Maßnahme der Verwaltung auf jeden Fall eines bewirken soll – und zwar zu Beschwichtigen. In dem Artikel war besonders und in erstaunlicher Weise zu erfahren, was alles nicht geht oder länger dauern wird.

Weiterlesen

Weitere Artikel
„Die Umfirmierung ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, erklärt Rechtsanwalt Kai-Daniel Friedrich.  Foto: Sabine Ring
5

-Anzeige-Umfirmierung als konsequenter Schritt in die Zukunft: „Kurtenacker Friedrich Rechtsanwälte“ wird zu FRIEDRICH Rechtsanwälte

Moderne Struktur, klare Ausrichtung und bewährte Kompetenz

Bad Neuenahr. Aus einer gewachsenen und etablierten Kanzlei entsteht eine noch klarer strukturierte und zukunftsorientierte Einheit: Die bisherige Kanzlei „Kurtenacker Friedrich Rechtanwälte“ firmiert nun unter dem Namen FRIEDRICH Rechtsanwälte. Die Umfirmierung ist dabei kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern die logische Weiterentwicklung einer erfolgreichen Kanzleigeschichte.

Weiterlesen

Symbolbild.
13

Sankt Goarshausen. Am 23. April 2025 ereigneten sich bereits am Vormittag mehrere Fälle, in denen falsche Polizeibeamte Geschädigte telefonisch kontaktierten. Die Betroffenen erhielten die Mitteilung, dass in ihrer Nachbarschaft ein Einbruch stattgefunden habe und ihr Name auf einer Liste der Einbrecher aufgetaucht sei.

Weiterlesen

Nico Luo (rechts) und Julian Luo.  Foto: Fei Luo
12

Jugend musiziert: Höchstpunktzahl beim Landeswettbewerb

Nico Luo aus Bendorf fährt zum Bundeswettbewerb

Bendorf. Beim Landeswettbewerb Jugend musiziert in Mainz am 19./20. März haben die beiden Brüder Nico und Julian Luo aus Bendorf in der Wertung „Klavier solo“ große Erfolge erzielt. Die beiden hatten sich beim Regionalwettbewerb Ende Januar in Neuwied durch erste Preise für den Landeswettbewerb qualifiziert und ihr Programm in monatelanger Arbeit mit ihrem Lehrer, dem Pianisten Thomas Mombaur aus Ettringen, einstudiert und immer weiter verfeinert.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dienstleistungen
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Anlagenmechaniker
Dauerauftrag 2026
Kirmes Polch 2026
Suchen Auslieferungsfahrer
Rund ums Haus
Dachdecker (m/w/d)
Blumen Meyer Neueröffnung
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Ausverkauf
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr