Politik | 17.01.2017

Bürgerinitiative ProBrücke

Bernd Zorn: Nur Sachlichkeit und enger Dialog führen zum Ziel

Bad Ems. Die Bürgerinitiative ProBrücke (BI) freut sich über den Beschluss des Bad Emser Kreistags, wonach der Rhein-Lahn-Kreis den Wunsch zur Realisierung der Mittelrheinbrücke ausdrücklich bekräftigt und sich finanziell am notwendigen Raumordnungsverfahren beteiligt. Für den BI-Vorsitzenden Bernd Zorn steht fest: „Nur Sachlichkeit und ein enger Dialog aller Akteure führen zum Ziel und damit zum Bau der für die Menschen so wichtigen Mittelrheinbrücke.“

Infrastrukturminister Volker Wissing bezeichnete sich bei seinem Besuch im Kreistag als „verlässlichen Partner und leidenschaftlichen Kämpfer für diese Brücke“. Außerdem stellte das Mitglied der rheinland-pfälzischen Landesregierung hohe Förderquoten in Aussicht. Das sei zu diesem Zeitpunkt ein enorm wichtiger Schritt in die richtige Richtung, nun müsse schnellstmöglich das Raumordnungsverfahren angegangen und durchlaufen werden, so Zorn. Es sei bemerkenswert, dass rechtsrheinisch parteiübergreifend sehr konstruktiv gearbeitet würde und nicht zugelassen werde, dass die Brücke und damit ein wichtiger Bestandteil der infrastrukturellen Zukunft der betroffenen Menschen in der Region als ein politischer Spielball benutzt würde.

Beispielhaft nennt der BI-Vorsitzende die Aufnahme von einzelnen Forderungen der Rhein-Lahn-CDU in den jetzt mit breiter Mehrheit gefassten Kreistagsbeschluss: „Das Verhalten der Mandatsträger im Rhein-Lahn-Kreis zeugt von hohem Verantwortungsbewusstsein und ist eine Werbung für lösungsorientierte Kommunalpolitik, die ein offenes Ohr für die Belange der Menschen vor Ort hat. Es kommt nicht darauf an, wer das vermeintliche Urheberrecht einer Idee besitzt, sondern wer den größten Nutzen von dieser Idee hat.“

Da die Brücke ein interkommunales Projekt ist, kann der Rhein-Lahn-Kreis jedoch nicht allein das Planungsverfahren initiieren und bestreiten. Dazu braucht es noch einen inhaltlich gleichlautenden Beschluss des Rhein-Hunsrück-Kreises. Zorn sieht dafür gute Chancen: „Ich bin überzeugt, dass auch der linksrheinische Nachbar nachzieht und das Raumordnungsverfahren unterstützt. Wir alle wissen, dass Spaltung das Letzte ist, was die Menschen im Welterbe und der Region jetzt brauchen. Es ist allerhöchste Zeit für einen konstruktiven Dialog.“ Infos unter www.probruecke.de.

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative ProBrücke

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