Politik | 15.08.2025

Pierre Fischer: „CDU Rheinland-Pfalz will Schwimm-Offensive für alle Kinder"

Besorgniserregend: Jedes 3. Kind in RLP kann nicht schwimmen

Waldbreitbach. Schwimmen ist mehr als nur Sport, Spiel und Spaß. Es ist eine lebenswichtige Fähigkeit, mit der alle Kinder ausgestattet sein sollten. Doch immer mehr Kinder verlassen die Grundschule, ohne sicher schwimmen zu können. Die CDU Rheinland-Pfalz will das mit einer landesweiten Schwimm-Offensive ändern und allen Kindern den Zugang zu Schwimmunterricht ermöglichen.

„Schwimmen muss wieder selbstverständlich werden“, meint Pierre Fischer. Wir wollen, dass spätestens am Ende der Grundschulzeit jedes Kind sicher schwimmen kann.“ Damit das gelingt, brauche es verbindlichen Schwimmunterricht an den Schulen und endlich auch die nötigen Rahmenbedingungen vor Ort.

Die aktuelle Situation ist besorgniserregend: Laut DLRG kann jedes dritte Kind in Rheinland-Pfalz nicht schwimmen, jedes fünfte schwimmt nur unsicher. Gleichzeitig ist die Infrastruktur vielerorts in einem schlechten Zustand – viele Schwimmbäder sind sanierungsbedürftig und besonders im ländlichen Raum ist der Weg zum Wasser häufig zu weit. „Die SPD-geführte Landesregierung hat es über Jahre hinweg versäumt, den Kommunen die finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um dem entgegenzuwirken“, kritisiert Fischer.

„Es ist höchste Zeit, dass das Land für eine angemessene finanzielle Ausstattung der Kommunen sorgt. Nur so können diese auch für die Bereitstellung und Unterhaltung unserer Schwimm- und Freibäder sorgen“, mahnt auch Gordon Schnieder, CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzender.

Die CDU fordert deshalb, dass an allen Grundschulen im Land verbindlicher und verlässlicher Schwimmunterricht angeboten wird. Damit dieser auch überall stattfinden kann, soll das Land die Kommunen stärker bei Sanierung, Erhalt und Neubau von Schwimmbädern unterstützen. Für Übergangsphasen und Regionen ohne erreichbares Schwimmbad sollen mobile Schwimmcontainer dienen, wie sie in Nordrhein-Westfalen bereits eingesetzt werden – als flexible Lösung zur Wassergewöhnung vor Ort.

„Die Mittel in Mainz sind da, jetzt braucht es den politischen Willen“, betont Pierre Fischer. Mit dem Länderanteil des von der Bundesregierung beschlossenen Infrastruktur-Sondervermögens stehen dem Land erhebliche finanzielle Spielräume zur Verfügung. „Ausreden gibt es keine mehr. Wer den Kommunen das Wasser abgräbt, lässt am Ende auch die Schwimmbäder austrocknen.“

Fischer unterstreicht: „Unsere Schwimm-Offensive ist ein Angebot für alle Kinder, unabhängig vom Wohnort oder der finanziellen Situation der Familie. Denn jedes Kind in Rheinland-Pfalz soll sicher schwimmen lernen. Das ist unser Anspruch!“

Pressemitteilung Pierre Fischer

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