Kreuzung in Berkum
Besserer Schutz für Rad- fahrer und Fußgängerinnen
ADFC fordert Rad- und Fußgängerkonforme Neuplanung der Kreuzungsanlage
Wachtberg. Vor drei Wochen berichteten die lokalen Medien über einen erneuten Verkehrsunfall an der Ampelkreuzung in Berkum am Wachtberger Einkaufszentrum. Dabei wurde ein Auto an den Ampelmast auf der Verkehrsinsel im Kreuzungsbereich geschleudert. Glücklicherweise befanden sich keine wartenden Fußgänger oder Radfahrer auf der Insel, deren Standfläche deutlich zu klein ist. Bei der vielspurigen Kreuzung handelt es sich um den direkten Zugang zum Einkaufszentrum und dem zentralen Busbahnhof mit Radverleih. Sie liegt zudem im Zuge von Radstrecken wie der Apfelroute. Als Folge zahlreicher Unfälle in den zurückliegenden Monaten richtete die Kreisverwaltung hier nun eine Verkehrszählung ein. Nach dem Ergebnis soll eine Lösung für die Unfallanfälligkeit der Kreuzungsanlage gesucht werden. Dabei sind aber offenbar wiederum nur neue Spuren oder Ampeln für den Autoverkehr im Gespräch. Immerhin sind auch Fußgänger und Radfahrer gezählt worden. ADFC-Sprecher Andreas Stümer erwartet, dass diesmal - im Gegensatz zu allen bisherigen „Optimierungen“ - die „Sicherheit und Leichtigkeit“ für alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigt wird. Also auch für die von keiner tonnenschweren Blechverkleidung geschützten Radfahrer und Fußgängerinnen. Dabei sollte keine Alternative für einen grundlegenden Umbau der Kreuzung vorschnell ausgeschlossen werden. Der ADFC bietet an, seinen Sachverstand bei einer entsprechenden Neuplanung einzubringen.
Pressemitteilung
ADFC OG Wachtberg
