Politik | 25.07.2023

Susanne Müller, MdL (SPD) zum Neun-Punkte-Plan für Grundschulen in Rheinland-Pfalz

Beste Förderung und gleiche Bildungschancen

Susanne Müller, MdL. Foto: Lisa Fischer

Remagen. „In den Grundschulen wird das Fundament für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn gelegt. Jedes Kind, egal woher es kommt, was es mitbringt und welchen Weg es später einmal einschlägt, soll hier die beste Förderung erhalten. Die Basiskompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben stellen dabei nicht nur die Grundlage für alle weiteren schulischen Inhalte dar, sondern auch für die selbstbestimmte Entwicklung und Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der vorgestellte Neun-Punkte-Plan der Landesregierung zeigt diese Richtung auf und stärkt damit dort, wo die Herausforderungen besonders groß sind, um diesem Anspruch gerecht werden zu können“, so Susanne Müller (MdL, Mitglied des Bildungsausschusses und Ausschussvorsitzende).

Die Landesregierung plant weiterhin ein Anschlussprogramm für Schulen in herausfordernden Lagen aufzulegen. Hier sollen 14,5 Millionen Euro bereit gestellt werden, um zusätzliches Personal anzustellen, das über den Stundenplan hinausgehende Förderung anbieten kann. Zur Stärkung der multiprofessionellen Teams an Schulen stellt das Land in den Jahren 2023 und 2024 zusätzlich zum Unterstützungsfonds insgesamt 2,5 Millionen Euro für die Förderung von Schulsozialarbeit an Grundschulen in herausfordernder Lage zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einrichtung von Familiengrundschulzentren als multiprofessioneller Ort in der Schule (kurz: FamOS). Hier sollen noch intensivere Netzwerke zwischen Kindertageseinrichtungen, Grundschulen, Familien, Vereinen und Organisationen, außerschulischen Beratungs- und Bildungsangeboten, der Schulsozialarbeit, Einrichtungen der Jugendhilfe sowie den weiterführenden Schulen im Sinne einer Verantwortungsgemeinschaft geknüpft werden.

Zentral ist auch eine frühere Schulanmeldung und Sprachstandserhebung im Kindergarten, eine Stunde mehr Deutschunterricht in den zweiten Klassen (ab dem Schuljahr 2024/2025) sowie eine tägliche verbindliche Lesezeit. Zusätzlich sollen neue wissenschaftlich entwickelte Materialien die Sprachförderung an allen Schulen erleichtern und knüpfen damit nahtlos und systematisch an die Sprachförderung in den Kitas an. Sowohl der Deutschunterricht in den ersten beiden Grundschuljahren als auch die Integrierte Fremdsprachenarbeit (Englisch/Französisch) werden durch Verschiebungen in der Stundentafel gestärkt: Statt wie bisher ab Klassenstufe 1 wird das frühe Englisch bzw. Französisch ab Klassenstufe 3 einsetzen, dafür aber dann mit zwei statt bisher einer Wochenstunde.

Mit dem Programm „Lesen macht stark“ hat Rheinland-Pfalz den Einstieg in diese Form der individuellen Förderung in einer Pilotphase bereits vollzogen. Mit „Mathe macht stark“ kommt ein solches Programm auch für das Rechnen schon zum Einsatz. Ab dem Schuljahr 2024/2025 erfolgt der Einsatz der Programme dann flächendeckend. Damit kann der Erwerb der Grundkompetenzen an allen Schulen mit wissenschaftlich empfohlenen Diagnose- und Förderprogrammen unterstützt werden. Müller: „Vergangene und aktuelle Herausforderungen stellen die Bildungsfamilie immer wieder vor große Herausforderungen – aktuell besondere im Bereich der Grundschulen. - Für die engagierte und wertvolle Arbeit der Beschäftigten kann ich abermals nur Danke sagen. Ihre Arbeit in den Grundschulen wie auch in den Kitas bildet elementare Kernkompetenzen aus, die für den weiteren Lebensweg aller Kinder zentral sind. Gemeinsam mit den Eltern leben sie eine aktive Bildung- und Erziehungspartnerschaft, die das Beste für jedes Kind im Blick hat. Im direkten Austausch mit den Schulleitungen, Kollegien und auch Gewerkschaften sowie Verbänden stehen wir in intensivem Austausch. Wir sichern gerne zu, dass wir uns als SPD-Fraktion in diesem vertrauensvollen Dialog weiter dafür einsetzen werden, diese bei den schwierigen Aufgaben kraftvoll zu unterstützen. Es ist unser Ziel. die Rahmenbedingungen in der Verantwortungsgemeinschaft mit den Kommunen den Anforderungen von heute und morgen anzupassen. –Wichtig ist uns, dass alle Kinder Zugang zu guter Bildung haben und ihnen die notwendige Unterstützung zukommt, insbesondere in Bezug auf sprachliche Kompetenzen. Dabei sollten kulturelle Unterschiede in der Schule keine Rolle spielen. Es ist unsere Verantwortung, dass kein Kind zurückgelassen wird und Bildungsgerechtigkeit Realität wird.“

Pressemitteilung

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Susanne Müller, MdL

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