Freie Wählergruppe Rhein-Mosel e.V.
Besuch der Villa Ausonius in Oberfell
Region. Freie Wähler der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel besuchten das ambulante Pflegeheim in Oberfell, um sich über das Haus, seine Struktur und seine neue Konzeption zu informieren. Investor und Geschäftsführer von Projekt 3, Uwe Berens, erläuterte den Kommunalpolitikern die Idee des ambulanten Pflegeheims, das als Pilotprojekt bis 2015 zusammen mit dem Land RLP, dem Kreis Mayen-Koblenz und der Gemeinde Oberfell im Zuge der neuen „Pflegestrukturplanung in RLP“ konzipiert und umgesetzt werden konnte.
Nur mit Beharrlichkeit und gemeinsamen Bemühungen aller Beteiligten konnte das Kompetenzzentrum – später die Villa Ausonius, realisiert werden. Ein bedeutsamer Faktor im Gefüge des Hauses ist der Bürgerverein Oberfell, der mit eigenem ehrenamtlichen Personal und Räumlichkeiten in der Villa vertreten ist, aber auch im Ort und den Nachbargemeinden bei seinen Mitgliedern tätig wird. Vorstandsmitglied Eugen Thelen und FWG Vorsitzender Klaus Endris standen den Kollegen hierzu Rede und Antwort. Man besichtigte die beiden Wohngruppen mit je zwölf Bewohnern im unteren Haus mit dem herrlichen Moselblick, in dem jeder Bewohner ein eigenes geräumiges Zimmer hat und ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche und Sitzgruppen vorhanden ist. Im oberen Haus befinden sich die Appartements für Betreutes Wohnen, die Verwaltungsräume von Projekt 3 und des Bürgervereins. Außerdem das große, gemeindeeigene Kommunikationszentrum. In diesem großen Gemeinschaftsraum finden die regelmäßigen Begegnungen der Bewohner mit ihren Freunden aus dem Dorf, mit den Kindern der Kita und der Schule und den Ortsvereinen statt. Wöchentliche Gottesdienste, persönliche Familienfeste, Spiele, Sport und kreative Veranstaltungen bereichern das Angebot.
Im Anschluss an die Präsentation und die Führung gab es noch zahlreiche Fragen der tief beeindruckten Besucher. FWG-Vorsitzender Klaus Endris bedankte sich abschließend bei seinem Kreistagskollegen Uwe Berens für die Möglichkeit, die Villa Ausonius in Augenschein nehmen zu dürfen und viele Anregungen für Projekte in den eigenen Dörfern erhalten zu haben.
Pressemitteilung
FWG Rhein-Mosel e.V.
