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Sitzung des Bendorfer Stadtrates

Betreuung von Grundschulkindern und Ferienangebote

Kindertagesstätten-Bedarfsplanung 2018/2019

Betreuung von
Grundschulkindern und Ferienangebote

Durch den Kita-Neubau im Lohweg kann Bendorf die Vorgaben des Kindertagesstätten-Bedarfsplan erfüllen. Foto: GM

08.11.2018 - 16:56

Bendorf. In der Sitzung des Stadtrates wurde beschlossen, dass die Verwaltung so schnell wie möglich, spätestens jedoch ab den Sommerferien 2018 ein Angebot bedarfsgerechter Ferienbetreuung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Gruppierungen sowie im Einvernehmen mit den Schulen eine bedarfsgerechte Betreuung außerhalb der Unterrichtszeiten für alle Bendorfer Grundschulkinder an den Grundschulen schafft.

Zu diesem Komplex teilte der Bürgermeister in der letzten Sitzung dem Stadtrat den aktuellen Sachstand mit. Danach wurde von der Verwaltung in der ersten Osterferienwoche eine Betreuung für Grundschulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren angeboten. Diese Betreuung fand täglich von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Bodelschwingh-Schule, auf dem Außengelände sowie in der näheren Umgebung statt, das Angebot ist von 13 Kindern in Anspruch genommen worden.

Ebenfalls bot die Verwaltung in der 5. und 6. Woche der Sommerferien ein ganztägiges Betreuungsangebot für Grundschulkinder an. In der 5. Ferienwoche fand diese Betreuung in Kooperation mit dem Verein Pfadfinder Brexbachtal in der Zeit ebenfalls von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt, hieran haben 15 Kinder teilgenommen. Das für die 6. Ferienwoche geplante sogenannte „Paletten-Projekt“ konnte leider mangels Anmeldungen nicht durchgeführt werden.

Eine Betreuung in der 1. Und 2. Sommerferienwoche wurde wieder über die Arbeiterwohlfahrt abgedeckt.

Auch in der 1. Ferienwoche der Herbstferien führe die Verwaltung, ähnlich wie in den Osterferien, ein ganztägiges Betreuungsangebot in den Räumlichkeiten der Bodelschwingh-Schule durch, das von insgesamt 19 Kindern in Anspruch genommen wurde. Auf dem Programm stand unter anderem eine Waldführung mit dem Revierförster Biwer, eine Führung auf dem Denkmalareal Sayner Hütte sowie „Kürbisse gestalten“.

Das Betreuungsangebot an den Grundschulen hat die Medardus Schule bereits für die Zeit nach den Osterferien 2018 erweitert, indem die Betreuungszeit vor Schulbeginn von bisher 7.15 Uhr auf 7.00 Uhr vorgezogen und die Verlängerung der Mittagsbetreuung von bisher 13.15 Uhr auf 13.45 Uhr vorgenommen worden ist. Im Schuljahr 2018/19 wird die Frühbetreuung von zwölf Kindern in einer Gruppe wahrgenommen, für die Mittagsbetreuung wurden zwei Gruppen mit insgesamt 50 Kindern eingerichtet.

Die von der Bodelschwingh-Schule beabsichtigte Verlängerung der Nachmittagsbetreuung auf 17.30 Uhr kann zurzeit nicht angeboten werden. Zu diesem Angebot haben lediglich Eltern von drei Kindern ihr Interesse bekundet, sodass derzeit eine Ausweitung der Betreuung über 16 Uhr nicht erfolgt. Sofern sich weitere Bedarfe für eine gewisse Mindestanzahl von Schülern/innen zeigt, wird sich die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Schulen bemühen, diese ebenfalls zu realisieren.

Vom Kreisjugendamt Mayen-Koblenz wurde inzwischen die 17. Fortschreibung des Kindertagesstätten-Bedarfsplanes für die Jahre 2018 und 2019 erlassen. Sie zielt darauf ab, entsprechend ausreichende Betreuungsplätze in den Kindertagesstätten anzubieten um die erforderlichen Bedarfe vor Ort im Sinne der Kinder und Familien unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie verlässlich abdecken zu können. Die weiterhin stetig steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen hat ihre Ursache in der gesellschaftlichen Entwicklung. Aufgrund des hohen Nachfrageverhaltens der Eltern wurde die Versorgungsquote für den U3-Bereich vom Kreisjugendamt MYK auf 50% angehoben (vorher 42%). Darüber hinaus führen demografische Effekte zu einem höheren Platzbedarf. Zu nennen ist hier der generell erfreuliche Anstieg der Geburtenrate der letzten Jahre, aber auch die starke Zuwanderung von Geflüchteten.

In den vergangenen Jahren wurde von der Stadt Bendorf sukzessiv ein bedarfsgerechter Ausbau von Kita-Plätzen betrieben. Seit 2014 hat sich das Platzangebot in der Stadt Bendorf von 636 auf inzwischen 776 Plätze erhöht, dies bedingt durch die Errichtung einer provisorischen Kita im ehemaligen Pfarrhaus Mülhofen sowie den Bau einer sechsgruppigen neuen Kita im Lohweg, dort können bei Bedarf mit einem notwendig werdenden Anbau nochmals 140 Plätze geschaffen werden.

Dem gegenüber steht ein Bedarf von insgesamt 781 Plätzen und somit ein im Kindertagesstätten-Bedarfsplan 2018/19 ermittelter Fehlbedarf von fünf Plätzen, wobei in der U3-relevanten Altersgruppe zweiundzwanzig Plätze fehlen. Dies wird im Gesamtbild relativiert durch eine aktuelle Überdeckung von siebzehn Plätzen im Ü3-Bereich. Durch die starken U3-Jahrgänge wird sich jedoch in den nächsten Jahren ein Anstieg an erforderlichen U3-Plätzen ergeben.

In Planung ist derzeit die Erweiterung der Kita Stromberg um zwei weitere Gruppen. Nach Fertigstellung ist die Schließung des Provisoriums in Mülhofen beabsichtigt. Zudem wird zum Kita-Jahr 2019/2020 eine neue Kita-Gruppe im Haus des Kindes geschaffen.

Bürgermeister Kessler: „Die geringfügigen Über- bzw. Unterhänge können sich übers Jahr verändern, zum Beispiel bei Zuzug oder Wegzug einer Familie.“

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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