Politik | 25.08.2020

Die Linke Koblenz

„Betroffene zu recht verärgert“

Projekt „Stadtgrün Koblenz Lützel“

Koblenz. Bei der Ortsbegehung am Sonntag, dem 17. August, waren DIE LINKE. Koblenz mit circa dreißig betroffenen Anwohner*innen und interessierten Koblenzer*innen in Lützel vor Ort. Dabei ging es vor allem um die aktuelle Lage, die durch die Verwaltung angekündigten Kündigungen und die Transparenzprobleme bei der Planungswerkstadt des Projektes „Stadtgrün Koblenz Lützel“. Mit vor Ort war auch der Fraktionsvorsitzende Oliver Antpöhler, der sich von den Teilnehmer*innen die aktuelle Situation erläutern lässt und dazu folgendermaßen Stellung nahm: „Dies ist kein Umgang, wie wir es uns als Fraktion wünschen, eine Beteiligung sollte allen vermitteln, dass hier die Entscheidungen noch nicht gefallen sind.“ Während der Veranstaltung wurden von den Betroffenen verschiedene Probleme geschildert, so sei seit Längerem die fehlende Beleuchtung der Wege sowie die mangelhafte Müllentsorgung bekannt. Ein weiterer großer Punkt waren die Auswirkungen des Vorhabens der Planungswerkstatt „Stadtgrün Koblenz-Lützel“ Viele Anwohner*innen berichteten von Intransparenz und einem fehlenden offenen Dialog über Wünsche und Ideen für die Neugestaltung des öffentlichen Raums mit den Betroffenen.

Deshalb fordert der Stadtverband und Fraktion DIE LINKE. Koblenz von der Koblenzer Verwaltung folgende noch nicht abgeschlossenen Punkte:

- eine Entschuldigung der Koblenzer Verwaltung für die nicht legitimierten Ankündigungen der Kündigungen

- die Aufstellung einer aktuellen Mängelliste (fehlende Beleuchtung, nicht ausreichende Müllentsorgung etc.) und die Aufarbeitung dieser vor einer neuen Projektplanung

- einen transparenten Neubeginn der Planung in enger Zusammenarbeit mit Anwohner*innen und Betroffenen

- die direkte Einbindung des Koblenzer Jugendrates

Selbstverständlich wird DIE LINKE. Koblenz weiterhin mit den Betroffenen und allen Bürger*innen kämpfen und sich für ein grünes und soziales Koblenz einsetzen. Stadtverbandssprecher Christian Zillgen ergänzt: „Der Versuch, Fördergelder der nächsten BuGa abzugreifen, ist zu kurz gedacht, hilft niemandem vor Ort und zeigt die Diskrepanz zwischen Flöck, der SPD und der Bevölkerung.“

Der Stadtverband freut sich ebenso wie die Fraktion über die zunehmende Beteiligung an dem gesellschaftlichen Widerstand gegen oder für die verschiedenen Projekte in dieser Stadt. Vom Erhalt des Herlet Gartens, über den Radentscheid und das Stadtradeln bis zur Gentrifizierung der Stadtteile in Koblenz wie es z.B. gerade auch in Lützel zu sehen ist. Für Rückfragen steht Interessierten eine Mail, ein Anruf oder ein Besuch der monatlichen Veranstaltungen offen.

Pressemitteilung

DIE LINKE. Koblenz

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