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Bilanz 2017 ermöglicht fünf Prozent Dividende
„Wir sind Heimat“ wird erweitert um „Selbst. Verständlich. Digital.“
Mayen. Die Volksbank RheinAhrEifel hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Daher plant die Genossenschaftsbank eine Dividende in Höhe von fünf Prozent des jeweiligen Geschäftsguthabens an ihre über 95.000 Eigentümer auszuschütten. Im Gegensatz zu Aktiengesellschaften verbleiben die Gewinne damit weitestgehend in der Region.
Wichtige Zahlen im Überblick
Die Bilanzsumme stieg - auch bedingt durch die Fusion mit der ehemaligen Volksbank Mülheim-Kärlich - von 2,330 Milliarden Euro auf 2,574 Mrd. Euro. Das Eigenkapital der Genossenschaftsbank wuchs auf 280 Mio. Euro. Die Kunden vertrauten der Bank im vergangenen Jahr 2,037 Mrd. Euro an. Die Höhe der Kundenausleihungen stieg auf 1,646 Mrd. Euro. 2017 konnte die Volksbank RheinAhrEifel rund 3.500 neue Kunden und knapp 3.000 neue Mitglieder gewinnen. Erfreulich ist auch die Entwicklung des Kreditgeschäfts der Bank. Sie stellte 2017 neue Kredite in Höhe von 438 Mio. Euro bereit. Dies trägt entscheidend zum Nettowachstum von mehr als sieben Prozent in diesem Bereich bei. „Im gewerblichen Kreditgeschäft ist unsere Bank sehr gut aufgestellt. Wie schon im vergangenen Jahr haben wir den Großteil der Neuausleihungen an Firmenkunden vergeben. Der Bereich Privatkunden war durch ein starkes Geschäft mit Baufinanzierungen geprägt“, so Vorstandsvorsitzender Elmar Schmitz. 2017 betreute die Volksbank RheinAhrEifel ein Kundenvolumen von insgesamt 5,152 Mrd. Euro. 1,424 Mrd. Euro davon entfallen auf die Partner aus dem genossenschaftlichen Verbund. Auch 2017 ist diese Summe wieder kraftvoll gestiegen. Ein Grund: Die Kunden legen ihr Geld immer stärker in Fonds und Wertpapieren an.
Das vergangene Jahr hat die Volksbank genutzt, um ihr persodigitales Angebot weiter auszubauen, also die Bank persönlicher, personalisierter und digitaler auszurichten. „Die Kunden wollen uns auf allen Kanälen erleben“, erklärte Elmar Schmitz. „Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir unsere digitalen Services permanent erweitern und gleichzeitig auf eine hochwertige, persönliche Beratung setzen.“ Auch am Verwaltungssitz Mayen wird das neue Konzept gut angenommen. „Die Kunden schätzen die Möglichkeit, sich vor Ort mit unserem digitalen Angebot zu beschäftigen und sich Apps und Co. von den Kollegen zeigen zu lassen. Unser kostenloses WLAN und der erweiterte SB-Bereich werden ebenfalls intensiv genutzt“, berichtete Elmar Schmitz. Passend zu ihrer persodigitalen Strategie startet die Volksbank im März eine neue Imagekampagne. Dabei wird der bekannte Anspruch „Wir sind Heimat“ um das Motto „Selbst. Verständlich. Digital.“ ergänzt. „Damit greifen wir die Megatrends Digitalisierung und Individualisierung auf und machen gleichzeitig unsere Rolle als Bank klar: Wir machen Bankprodukte, egal ob digital oder analog, für unsere Kunden durch kompetente Mitarbeiter im persönlichen Gespräch verständlich“, erläuterte Elmar Schmitz. Die verwendeten Motive orientieren sich am Design des umgebauten Verwaltungssitzes Mayen. Gezeigt werden Kunden und Berater der Bank in unterschiedlichen Situationen – immer in Kombination mit Sehenswürdigkeiten aus der Region Rhein-Ahr-Eifel.
Regionalmarkt „MittelrheinMosel“
Das Geschäftsjahr 2017 war von zwei großen Ereignissen geprägt. Im Sommer fusionierte die Volksbank RheinAhrEifel mit der ehemaligen Volksbank Mülheim-Kärlich. Durch die Verschmelzung entstand der neue, jetzt vierte Regionalmarkt „MittelrheinMosel“. Der Markt setzt sich zusammen aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Mülheim-Kärlich und dem überwiegendem Teil des Geschäftsgebiets der ehemaligen Raiffeisenbank Mittelrhein. Er erstreckt sich von Weißenthurm, über Mülheim-Kärlich bis Winningen an der Mosel. Ein weiteres wichtiges Ereignis war die Eröffnung des neu- und umgebauten Verwaltungssitzes Mayen, in dem über 100 Mitarbeiter beschäftigt sind. Nach rund drei Jahren Bauzeit fand im September die Eröffnung statt. Die Bank investierte rund 11 Millionen Euro in das Projekt und konnte den Zeit- und Kostenplan vollständig einhalten.
Ihr soziales Engagement hatte die Volksbank RheinAhrEifel bereits 2016 ins digitale Zeitalter gebracht. Seinerzeit hat sie eine Crowdfunding-Plattform gestartet. Unter dem Motto „Viele schaffen mehr“ haben Initiativen, Vereine und Co. seither die Möglichkeit, online um Spenden für gemeinnützige Projekte zu werben. Die Bank stockt die Beträge mit Geldern aus ihrem Spendentopf auf. Wird innerhalb einer bestimmten Zeit die angegebene Summe erreicht, fließt das Geld an die Initiatoren und die Idee wird umgesetzt. Auch 2017 hat die Volksbank ihren Förderauftrag wahrgenommen. Knapp 800.000 Euro an Spenden und Sponsoring-Geldern flossen für Projekte und Veranstaltungen zurück in die Region Rhein-Ahr-Eifel. Alleine über die Bürgerstiftung wurden im vergangenen Jahr rund 500 Projekte mit gut 230.000 Euro unterstützt. Dazu gehörte auch das Jahresprojekt, bei dem sämtliche Kindergärten im Geschäftsgebiet mit Bücherschecks im Gesamtwert von 25.000 Euro ausgestattet wurden.
200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen
2018 steht für die Volksbank RheinAhrEifel ganz im Zeichen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der dieses Jahr 200 Jahre alt geworden wäre. Die Bank feiert seinen Geburtstag unter anderem mit einer Wanderausstellung im Geschäftsgebiet. Geplant sind auch Aktionen gemeinsam mit anderen Genossenschaften, zum Beispiel im Ahrtal. Darüber hinaus findet in der zweiten Jahreshälfte die Vertreterwahl statt, bei der die Mitglieder ihr Parlament, die Vertreterversammlung, neu wählen.
Die Volksbank RheinAhrEifel ist der genossenschaftliche und leistungsstarke Finanzpartner für mehr als 150.000 Kunden in der Region Rhein-Ahr-Eifel. Hauptsitz der Genossenschaft ist Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Verwaltungssitz liegt in Mayen. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich vom Rhein bei Remagen bis in den Süden der Vulkaneifel nach Gillenfeld, vom Mittelrhein um Andernach bis Koblenz, die Mosel bei Winningen, das Maifeld um Polch bis in die Hocheifel zum Nürburgring. Die Regionalbank gehört den über 95.000 Bankeigentümern. Sie machen die Bank zu einer der mitgliederstärksten Organisationen in Rheinland-Pfalz. Das Finanzinstitut beschäftigt derzeit 499 Mitarbeiter, davon 27 Auszubildende. Um einen Euro zu erlösen muss die Bank aktuell 63 Cent aufwenden. Dem Vorstandsvorsitzenden Elmar Schmitz sind Institute bekannt, die dazu lediglich 58 Cent benötigen, allerdings auch welche, die dazu bis zu 78 Cent benötigen. An der Verbesserung der Effizienz wird bei der Volksbank RheinAhrEifel ständig gearbeitet. Die gegebenen Startbedingungen bieten beste Voraussetzungen für ein wiederum erfolgreiches Geschäftsjahr 2018.
WE
