SPD Kruft sammelt für die Aufforstung
Borkenkäferplage zeigt Spuren
Rundgang mit Förster Karl-Hermann Gräf zum Thema „Waldschäden“
Kruft. Im Nebel machte sich der SPD-Ortsverein Kruft zusammen mit dem zuständigen Revierförster Karl-Hermann Gräf auf zu einem zweistündigen Rundgang durch den Krufter Wald. Im Fokus stand dabei der derzeitige Zustand. „Es wird derzeit viel über den Zustand des Walds gesprochen. Für uns war es daher unabdingbar, dass wir uns persönlich einen Eindruck von den Waldschäden verschaffen“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Benjamin Kastner.
Laut dem aktuellen Waldzustandsbericht des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums sind so viele Bäume wie noch nie abgestorben. Der Klimawandel, vor allem in Form der Trockenheit und der Borkenkäferplage, zeigt auch in den örtlichen Wäldern deutliche Spuren. Insgesamt sind 2018/2019 in Rheinland-Pfalz rund drei Millionen Festmeter Fichtenholz dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen.
Gräf erklärte den Anwesenden, dass aufgrund des Klimawandels nun der rheinland-pfälzische Wald zu einem klimaangepassten Mischwald mit standortgerechten und vielfältigen Baumarten entwickelt wird.
„Es ist selbstverständlich, dass wir diesen Prozess aktiv begleiten müssen. Deshalb wollen wir Sozialdemokraten auch unseren Beitrag dazu leisten und werden in den kommenden Monaten Spenden zur Aufforstung des Krufter Walds sammeln. Die Pflanzung wird in enger Absprache mit unserem Förster bei einer öffentlichen Veranstaltung geschehen“, kündigte SPD-Ratsmitglied Andreas Lung an.
Wer sich jetzt schon daran beteiligen will, kann dies gern auf www.kruft-zuliebe.de oder bei der Online-Spendenplattform leetchi.com unter dem Stichwort „Kruft“ tun. Für die Pflanzung und dem Schutz eines Baums werden etwa drei Euro veranschlagt.
Pressemitteilung
der SPD Kruft
