„Café Welcome“ im Jugendhaus „Zweite Heimat“
Brandschutzaufklärung für Flüchtlinge in Höhr-Grenzhausen
Höhr-Grenzhausen. In der Heimat von Flüchtlingen brennt zwar Feuer genauso wie hier, aber sie haben andere Regeln und Vorschriften, andere Techniken, eine andere Mentalität und nicht zuletzt andere Wohnungen und Unterkünfte. Immer wieder kommt es daher durch eigenes Fehlverhalten zu Bränden in Sammelunterkünften, weil sie sehr häufig mit Regeln und Vorschriften völlig überfordert sind. Deshalb bietet der Verein „Projekt Arbeit und Lernen“ (PAuL e.V.) in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen die Veranstaltungsreihe „Brandschutzaufklärung für Flüchtlinge“ an, die an mehreren Terminen im „Café Welcome“ im Jugendhaus „Zweite Heimat“ in der Hermann-Geisen-Straße 42 stattfindet. Das „Café Welcome“ wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ vom Verein PAuL e.V. ins Leben gerufen und damit ein Treffpunkt für und mit Flüchtlingen, ehrenamtlichen Helferinnen/Helfern und Bürgerinnen/Bürgern von Höhr-Grenzhausen geschaffen, die sich dort jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr treffen. Zum Auftakt der Veranstaltung am letzten Donnerstag hatte sich auch Verbandsbürgermeister Thilo Becker eingefunden, der mit Unterstützung von zwei Dolmetschern mehr als 50 überwiegend arabischstämmige Flüchtlinge zu diesem ersten Schulungstermin begrüßen konnte. Dann brachte Andreas Höwer, Angehöriger der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen in seinem Vortrag den Anwesenden die Arbeit der Feuerwehr in einem ersten Themenbereich etwas näher. In seinem Vortrag ging er zunächst auf das richtige Verhalten bei Feuer, Unfällen und medizinischen Notfällen ein und stellte die in Deutschland üblichen Alarmierungsmöglichkeiten und -wege vor. Das Absetzen und die Inhalte eines Notrufs kamen ebenso zur Sprache wie Möglichkeiten, dem Disponenten in der Leitstelle Notfallort und -situation zu beschreiben. Zum besseren Verständnis für die Anwesenden unterstützte er anschaulich seinen Beitrag mit Filmen und Fotos, die Szenen aus dem Feuerwehralltag aufzeigten, zudem wurden die unterschiedlichen Schutzausrüstungen der Feuerwehrleute wie Einsatzkleidung, Atemschutzgeräte und Schutzanzüge für besondere Einsatzlagen sowie eine Fluchthaube vorgestellt. Die anfängliche Befürchtung, die Flüchtlinge könnten unter Umständen durch die gezeigten Atemschutzmasken eine Verbindung zu Gasmasken und damit eigenen traumatisierenden Kriegserlebnissen herstellen, waren unbegründet. Durch die lockere Art der Präsentation von Andreas Höwer konnten die Teilnehmer aller Altersstufen in positivem Sinn angesprochen werden. Seine Ausführungen übersetzten zwischendurch die fleißigen Dolmetscher ins Englische und Arabische, sodass vorhandene Sprachbarrieren problemlos überwunden werden konnten. Am Ende seiner spannenden und lehrreichen Ansprache wies Höwer noch auf die weiteren Termine am 3. und 10. März hin und bat die Anwesenden, diese ebenfalls zu besuchen da die Themen eine Einheit bilden.
Andreas Höwer von der Feuerwehr Höhr-Grenzhausen.
Verbandsbürgermeister Thilo Becker.
Zum besseren Verständnis präsentierte Andreas Höwer Filme und Fotos aus dem Feuerwehralltag.
Um vorhandene Sprachbarrieren zu überwinden übersetzten Dolmetscher ins Englische und Arabische.
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