CDU-Stadtratsfraktion Andernach
Breitbandausbau nimmt Fahrt auf
Andernach. Während der Breitbandversorgung in Andernach in den Wohngebieten inzwischen weitgehend zufriedenstellend hergestellt wurde, klagen Andernacher Gewerbetreibende nach wie vor über eine z.T. äußerst unzureichende Versorgung in den meisten Gewerbebetrieben. Dies hatte bereits in der Vergangenheit die CDU-Stadtratsfraktion aufgrund von Gesprächen mit den Gewerbebetrieben beklagt. Die CDU hatte deshalb wiederholt die Erstellung einer digitalen Agenda angemahnt, die unter anderem auch zu einer Lösung dieses Problems führen solle. Denn „der Anschluss an eine moderne Breitbandversorgung ist gerade in Zeiten der Digitalisierung für Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Fehlt er, erleiden Andernacher Unternehmen Wettbewerbsnachteile aufgrund ihres Standorts in Andernach. Das kann nicht sein!“, so Hans-Georg Hansen für die CDU-Stadtratsfraktion. Während die Betreiber Telekom und Kabel Deutschland in den Wohngebieten in den letzten Jahren Glasfaserleitungen verlegt hätten, sei dies in den Gewerbebetrieben unterblieben.
Die CDU begrüße daher, dass der Bund in der laufenden Legislaturperiode für den Breitbandausbau unter anderem in Gewerbegebieten bis zu 12 Milliarden Euro Fördergelder bereit stelle und der Stadtrat sich einem entsprechenden Zuschussantrag des Landkreises angeschlossen hat. Gefördert werden soll danach der Glasfaserausbau in den Industriegebieten I-IV (Hafen, Rasselsteinstraße, Füllscheuer, Industriestraße, Koblenzer Straße etc.), Industriegebiet Rasselstein, Gewerbegebiet Im Breitholz, Eich, Gewerbegebiet Rennweg/Klingelswiese, Industriegebiet Miesenheim, Industriegebiet Kräwerweg, Gewerbegebiet Am Weißen Haus, Gewerbegebiet Südhöhe. Hinzu kommt die bessere Anbindung der Schulen, Krankenhäuser und der Feuerwehr.
„Die hierfür von der Stadt aufzuwenden Kosten von ca. 190.000 Euro als Eigenanteil sind ein gut investiertes Geld für die Zukunftssicherung unserer Gewerbebetriebe und daher auch der Arbeitsplätze in Andernach“, so Gerhard Masberg, CDU-Fraktionsvorsitzender.
Jetzt sei zu hoffen, dass der Kreis möglichst bald die entsprechenden Förderanträge stellen könne, damit zeitnah die notwendigen Ausbaumaßnahmen erfolgen.
Pressemitteilung der
CDU-Stadtratsfraktion Andernach
