Politik | 10.01.2024

Austausch der CDU-Abgeordneten Marlon Bröhr und Jens Münster mit heimischen Winzern und Vertretern des Weinbauverbandes Mosel in Bremm

Bröhr und Münster setzen sich mit Winzern für Steillagenweinbau ein

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr (2. v. r.) und der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster (2. v. l.) machen sich mit Winzern rund um Angelina (Mitte) und Kilian Franzen (4. v. l.) und den Weinbauverband-Vertretern, Vizepräsidentin Stefanie Vornhecke (4. v. r.) und Geschäftsführer Dr. Maximilian Hendgen (3. v. r.), für den Steillagenweinbau an der Terrassenmosel stark. Auch VG-Bürgermeister Wolfgang Lambertz (rechts) und Ortsbürgermeister Hermann Oster (5. v. r.) waren beim Austausch in Bremm dabei. Foto: Büro MdL Münster

Kreis Cochem-Zell. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr und der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster setzen sich gemeinsam mit den heimischen Winzern für den Erhalt des Steillagenweinbaus an der Terrassenmosel ein. So sollen auch weiterhin nach bewährter Praxis Hubschrauberspritzungen in der Steillage möglich sein. Hintergrund der Initiative ist ein drohendes plötzliches Hubschrauber-Verbot zum vermeintlichen Schutz des Mosel-Apollofalters, was den Moselweinbau in zahlreichen Steillagen zwischen dem Bremmer Calmont und dem Winninger Uhlen gefährden würde.

Bei einem Austausch in Bremm verdeutlichten Vertreter des Weinbauverbandes Mosel und heimische Winzer um Angelina und Kilian Franzen ihre Sorge. So verwies Angelina Franzen darauf, dass im Fall eines Verbots von Hubschrauberspritzungen der Weinbau in der Steillage wie dem steilsten Weinberg Europas, dem Bremmer Calmont, wirtschaftlich unmöglich sei. In Anwesenheit auch des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Cochem, Wolfgang Lambertz, und des Ortsbürgermeisters Hermann Oster machten allen voran Weinbauverband-Geschäftsführer Dr. Maximilian Hendgen und Philipp Franzen (studierter Meteorologe und Leiter eines weinchemischen Labors) deutlich, dass vielmehr Klimawandel und Habitatverlust die maßgeblichen Gründe für den Rückgang der Apollofalter-Population seien und entgegen anderen Aussagen eines Schmetterlingsvereins kein wesentlicher Zusammenhang zu Hubschrauberspritzungen bestehe.

Vor besondere Probleme stellt die Winzer, dass die Entscheidungen zeitnah anstehen und Alternativen der Spritzungen, wie die noch nicht praxisbewährte Nutzung von Drohnen, in der Kürze der Zeit nicht umsetzbar sind. Daher haben sich die CDU-Abgeordneten Marlon Bröhr und Jens Münster mit dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster und den Landtagsabgeordneten Karina Wächter und Torsten Welling bereits vor Weihnachten in einem Schreiben an die zuständigen Bundesminister Cem Özdemir und Steffi Lemke gewandt. Darin machen sich die CDU-Politiker für die nötigen Hubschrauber-Spritzgenehmigungen und den heimischen Steillagenweinbau stark. „Wir setzen auf diese gute Lösung im Sinne der Winzerinnen und Winzer wie auch der Biodiversität. Denn mit den nötigen Genehmigungen kann der Weinbau in einem der bedeutendsten Weinanbaugebiete erhalten werden, der auch für die gesamte Kulturlandschaft und den Tourismus eine besondere Bedeutung hat“, waren sich die CDU-Abgeordneten Marlon Bröhr und Jens Münster mit den heimischen Winzern und kommunalen Entscheidungsträgern einig.

Pressemitteilung

Büro MdL Münster

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr (2. v. r.) und der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Münster (2. v. l.) machen sich mit Winzern rund um Angelina (Mitte) und Kilian Franzen (4. v. l.) und den Weinbauverband-Vertretern, Vizepräsidentin Stefanie Vornhecke (4. v. r.) und Geschäftsführer Dr. Maximilian Hendgen (3. v. r.), für den Steillagenweinbau an der Terrassenmosel stark. Auch VG-Bürgermeister Wolfgang Lambertz (rechts) und Ortsbürgermeister Hermann Oster (5. v. r.) waren beim Austausch in Bremm dabei. Foto: Büro MdL Münster

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