Politik | 20.05.2014

Liberale begutachteten einige Swisttaler Spielplätze

Bürger beteiligen - konkret

Der Spielplatz in Morenhoven. privat

Swisttal. Die Bürger zu beteiligen muss sich nicht nur auf gemeindliche Zukunfts-Planungen beziehen, oft können die Bürger schon in ganz alltäglichen Situationen korrigierend und helfend eingreifen.

Dies zu ermöglichen hat ein Antrag der FDP-Fraktion zum Ziel, wonach die Gemeinde beispielsweise auf öffentlichen Gebäuden, Flächen, Spiel- und Sportplätzen unmittelbare Ansprechpartner für Notfälle und Beobachtungen benennen soll.

Bei der Begehung einiger Swisttaler Spielplätze fiel den Liberalen auf, dass die Plätze teilweise unbeaufsichtigt und landschaftlich „ab vom Schuss“ liegen. Mögliche Probleme und gefährliche Schäden werden so seltener durch die Gemeinde, sondern eher durch die NutzerInnen festgestellt. „Um Hinweise aus der Bevölkerung auf Schäden und zur Schadensbehebung aufnehmen zu können, ist eine Kontaktadresse oder Telefonnummer notwendig“, stellt FDP-Ratsherr Sascha Seniuk fest.

Beschilderung von Spielplätzen mit Notrufnummern

„Im Zeitalter der internetfähigen Handys bei einem Großteil der Eltern wäre auch der Aufdruck einer e-mail-Adresse in der Gemeinde beziehungsweise eines QR-Codes (ein so genannter "Quick Response-Code", der auf vielen Verpackungen als quadratisches Feld mit schwarzen und weißen Punkten codierte Daten darstellt; Anmerkung der Redaktion) zu empfehlen. So können alle Nutzer umgehend ihre Beobachtungen an die zuständige Stelle weiter geben, und mögliche Gefahr im Verzug, beispielsweise durch defekte Spielgeräte rasch beseitigt werden.“ Die FDP-Fraktion bat deshalb zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses um Aufnahme des Tagesordnungspunktes „Sicherung der öffentlichen Spielplätze durch vermehrte Information und Bürgerbeteiligung“. Darin wird der Bürgermeister beauftragt, bei der Beschilderung neu angelegter Spielplätze sowohl eine Notrufnummer als auch einen Ansprechpartner in der Gemeinde mit Telefonnummer für mögliche Schadensmitteilungen durch BenutzerInnen anzugeben. Bei bestehenden Spielplatzschildern soll dies sukzessive durch einen Aufkleber ergänzt werden, ebenso bei anderen öffentlichen Plätzen, wie Sportplätzen und Dorfhäusern. Im Zuge der vermehrten Bürgerbeteiligung soll der Bürgermeister außerdem weitere Spielplatzpaten anwerben.

Pressemitteilung der

FDP-Ratsfraktion Swisttal

Der Spielplatz in Morenhoven. Foto: privat

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