2019 geht – Die Freien Wähler Sankt Katharinen blicken zurück
Bürgerbeteiligung und Transparenz bleiben das stete Ziel
St. Katharinen. Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende, ein Grund für die FWG St. Katharinen auf vereinsinterne Ereignisse sowie ihre Arbeit im Gemeinderat zurückzuschauen.
Die erste Jahreshälfte stand ganz im Zeichen der Gemeinderatswahlen im Mai. Bereits hier wollte sich der Verein personell neu ausrichten. Unter dem Motto „Frischer Wind für die Gemeinde“ wurde der Wahlkampf geführt – mit Erfolg. So konnte die FWG ihr Wahlergebnis im Vergleich zu dem aus 2014 um 2,2% steigern. Mit drei Frauen und vier Männern stellt die FWG die einzige paritätisch besetzte Fraktion im Rat und hat mit Udo Kurtenbach das Ratsmitglied mit den zweitmeisten Stimmen nach dem Bürgermeister in den eigenen Reihen. Auch mit der Wahl des Fraktionsvorsitzes setzte die FWG ein deutliches Zeichen. So wurde mit Kristina Andrul erstmals eine Frau zum Sprecher der Partei benannt.
Diesen frischen Wind auch in die Gemeindeleitung zu tragen, gelang in der konstituierenden Ratssitzung jedoch leider nicht. So wurde der Antrag der FWG auf Besetzung eines Beigeordneten durch die Mehrheit der CDU abgelehnt. Eine Neuverhandlung wurde seitens des Bürgermeisters immerhin im Laufe der Legislaturperiode in Aussicht gestellt.
Die nachfolgenden Ratssitzungen waren geprägt von zum Teil emotionsgeladenen Themen. So musste über die bereits vielfach in der Presse behandelte Änderung des Bebauungsplanes Hilkerscheid II sowie den Straßenausbau im Alten Kirchweg entschieden werden. Themen, die bereits in der vergangenen Legislaturperiode diskutiert wurden, mithin für die neuen Ratsmitglieder eine intensive Einarbeitung in die Historie erforderlich machten. So stand zunächst die Aufarbeitung der jeweiligen Argumente im Vordergrund, die abschließend dem Gemeinwohl gegenüberstehend zu bewerten waren. Der stetige Wunsch der FWG nach einem verstärkten und frühzeitigen Meinungsaustausch mit den Bürgern wurde hinsichtlich des Straßenausbaus „Alter Kirchweg“ erfreulicher Weise durch eine entsprechende Anliegerversammlung seitens der Gemeindeleitung umgesetzt.
Ein weiteres Kernthema der zurückliegenden Agenda war und bleibt der Bau des neuen Bauhofes im Gewerbegebiet Notscheid. Hier war eine Aufklärung und Decklung der extremen Kostensteigerung eine der Hauptanliegen der Freien Wähler. So sind die Einführung einer entsprechenden Arbeitsgruppe mit Beteiligung aller Fraktionen sowie der aktuell gefasste Grundsatzbeschluss zur Prüfung einer gemeinschaftlichen Realisierung mit der Nachbargemeinde besonders positiv hervorzuheben. Beides Punkte, die die FWG schon von Beginn der Planungen an verfolgte.
Im Oktober und November kam der Vorstand der Freien Wählergemeinschaft zu einigen Arbeitstreffen zusammen. So wurde unter anderem die Mitgliederversammlung vorbereitet. Hier standen zunächst die Vorstandswahlen im Vordergrund. Diese führten zu einer Mischung aus Kontinuität und neuen Gesichtern, so wurde Dr. Werner Martin als erster Vorsitzender bestätigt und Udo Kurtenbach konnte als zweiter Vorsitzender erstmals seine Vorstandsarbeit aufnehmen. Auch blieb es damit bei einer ausgewogene Besetzung des Vorstandes mit Ratsmitgliedern und ohne solche.
Bleiben zwei Neuerungen zum Jahreswechsel zu erwähnen.
Zum einen wird als Folge der Trierer Bistumsreform der Friedhof in St. Katharinen durch die Ortsgemeinde übernommen werden. Im Ergebnis ein zeitgemäßer Zustand, wie schon in anderen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde länger üblich.
Zum anderen wird das Mittagessen an der Grundschule und der Kindertagesstätte im neuen Jahr durch einen anderen Anbieter aus Bonn bereit gestellt, mit dem Ziel der Qualitätssteigerung. Auch wenn die Kostensteigerung die Eltern erfreulicherweise erst im Sommer treffen wird, so bedauert die FWG, dass eine umfassende Information dieser bislang ausblieb und hofft auf baldige Aufklärung.
Dies das stete Ziel der FWG – frühzeitige Bürgerbeteiligung und damit einhergehende Transparenz über die Entwicklungen in der Ortsgemeinde zum allgemeinen Wohl.
Auch das scheidende Jahr hat gezeigt wie wichtig der Dialog mit dem Bürger ist. Entsprechend finden die Fraktionstreffen üblicherweise immer montags vor den Ratssitzungen um 19:30 Uhr im Vereinsraum des Bürgerhauses öffentlich statt.
Infos und Termine unter www.sankt-katharinen-fwg.de.
Pressemitteilung
FWG Sankt Katharinen
