Politik | 25.11.2014

CDU Ortsverband Morenhoven

Bürgergespräch bringt Anregungen

Morenhoven. Die CDU Morenhoven hatte unter der Leitung ihres Vorsitzenden Dr. Reinhard Müller interessierte Morenhovenerinnen und Morenhovener zu einem Bürgergespräch ein. Auf der Tagesordnung standen aktuelle kommunalpolitische Themen wie die Neuordnung des Friedhofes sowie der Erhalt der Friedhofshalle, die Verkehrssituation in Morenhoven auf den Durchgangsstraßen als auch innerorts.

Ratsherr Jürgen Pump eröffnete den Gesprächsabend mit der von der Gemeindeverwaltung vorgeschlagenen Neuordnung des Friedhofs Morenhoven. Zusätzlich zu der bisherigen Bestattungskultur sollen in Zukunft alternative Bestattungsformen wie Urnengrabfeld, Urnenwand, Rasengrabfeld sowie Baumbestattungen möglich werden. Unverständnis äußerten alle Beteiligten über den Vorschlag, auf eine Urnenwand für den Friedhof Morenhoven aus Kostengründen zu verzichten. Hingegen war einhelliger Konsens, dass auch in Morenhoven eine Urnenwand oder -stele sinnvoll sei. Diese könne zunächst mit etwa 16 Urnenfächern starten und bei Bedarf erweitert werden. Als Alternative wurde ebenso die Möglichkeit gesehen, die Urnenwand an der Außenwand der Friedhofshalle vorzusehen.

Rege diskutiert wurde mit den Ratsmitgliedern die Verkehrssituation in Morenhoven. Übereinstimmend kritisch bewertet wurden die Ortseinfahrten über die Hauptstraße und die Burgstraße, wie auch die L 493 als Verbindungsstraße zur B 56. Denn an allen Einfahrtstraßen sind regelmäßig deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen zu beobachten. Ebenso wurden innerörtlich auf dem geradlinigen Buschhovener Weg, dem Hohner Weg sowie in der Vivatsgasse häufig Geschwindigkeitsüberschreitugen beobachtet. Die Ablehnung des Rhein-Sieg-Kreises, die Geschwindigkeit auf der L 493 entlang der durchgängigen Ortslage Morenhoven auf 50 km/h zu begrenzen, stieß auf breites Unverständnis. Spätestens nach der Bebauung des alten Sportplatzes müsse dringend eine Begrenzung auf 50 km/h kommen.

Von der Mehrheit der Bürger wurden weiterhin der beantragte Zebrastreifen in Höhe des Tante-Emma-Ladens gefordert und zudem alternierende Parkflächen auf der Hauptstraße vorgeschlagen. Die Morenhovener erwarteten vom Gemeinderat und dem Rhein-Sieg-Kreis eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit. Die Ratsherren Hartmut Kircher und Jürgen Pump werden diese Themen zielorientiert verfolgen und für Verbesserungen und eine familiengerechte Mobilität vor Ort einsetzen.

Zum aktuellen Sachstand der Gemeinschafts-Multisportanlage berichtete Ratsherr Hartmut Kircher und freute sich über den am 17. November erfolgten Spatenstich. Der aktuelle Zeitplan sieht eine Fertigstellung der Spielflächen für den Frühsommer 2015 vor. Dieses Ziel setzt allerdings einen milden Winter voraus. Nun sind auch die Vereine gefordert, damit das Vereinsgebäude bald aufgebaut werden kann. Weiterhin wurde die Entscheidung der Bürgerbefragung zur Ansiedlung eines Netto-Marktes zwischen Buschhoven und Morenhoven diskutiert. Hartmut Kircher zeigte sich von der regen Wahlbeteiligung der Bürger sowie der deutlichen Zustimmung für die Ansiedlung beeindruckt. Er kommentierte: „Damit kann ein weiteres von der CDU unterstütztes Projekt mit Nutzen für Morenhoven und Buschhoven umgesetzt werden.“ Insgesamt konnten die Ratsmitglieder aus dem Bürgergespräch viele Anregungen in die Ratsarbeit mitnehmen. Daher sollen weitere Bürgergespräche folgen.

Pressemitteilung des

CDU-Ortsverbandes

Morenhoven

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