Clemens Hoch gratuliert:
Bund fördert „Culinacum“ mit 4,63 Millionen Euro
Andernach. „Andernach erhält für den Museumsneubau „Culinacum“ am Runden Turm vom Bund eine Förderung in Höhe von 4,63 Millionen Euro“, teilt der SPD-Landtagsabgeordnete Clemens Hoch mit. Vom positiven Beschluss erfuhr Hoch von Thorsten Rudolph, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Koblenz. „Ich freue mich für meine Heimatstadt, dass sie vom Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ profitiert. Das sind gute Nachrichten für ein tolles Vorhaben in unserer Heimatregion, von dem eine Impulswirkung für das Stadtzentrum und eine Belebung der Innenstadt ausgehen wird. Die Fördermittel helfen allen Engagierten vor Ort weiter“, gratuliert Hoch. „Vielen Dank, lieber Thorsten, dass du dich in Berlin für unsere Heimat eingesetzt hast. Es ist den Abgeordneten der SPD-Fraktion zu verdanken, dass es auch in diesem Jahr Mittel für die Förderung neuer Projekte gibt“, so der Landtagsabgeordnete.
Geplant ist ein Museumsneubau auf dem ehemaligen kleinen Parkplatz vor dem Runden Turm in der Konrad-Adenauer-Allee. Jenseits der begehbaren Stadtmauer, die in das „Culinacum“ integriert werden soll, wird sich zukünftig ein weiterer Teil des Neubaus befinden. Innerhalb der Stadtmauern soll ein historischer Nutzgarten entstehen. Konzeptionell soll das neue Museum die Themenfelder Mühlsteinrevier und Essbare Stadt mit der Stadtgeschichte verknüpfen. Hier erfahren die Besucher, wie Lebensmittel früher angebaut und verarbeitet wurden und wie diese heute noch nachhaltig und lokal produziert werden können. Die Kosten für den Museumsneubau, die Gestaltung des Außengeländes und die Begehbarmachung der Stadtmauer belaufen sich laut Kalkulationen der Stadt auf rund sechs Millionen Euro. Zwei Drittel fördert der Bund über das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“.
Seit 2014 fördert der Bund größere städtebauliche Projekte mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Gemeinde oder Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik in Deutschland insgesamt. Diese zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch („Premiumqualität“) hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und von Beteiligungsprozessen aus, verfolgen die baupolitischen Ziele des Bundes und weisen Innovationspotenzial auf. 2022 stellt der Bund insgesamt 75 Millionen Euro an Fördermitteln für nationale Projekte des Städtebaus zur Verfügung.
Pressemitteilung
Clemens Hoch, MdL (SPD)
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