Politik | 10.11.2022

SPD-Bundestagsabgeordneter Dr. Thorsten Rudolph

Bund fördert Sanierung der Florinskirche mit 493.300 Euro

Thorsten Rudolph (2.v.li.) freut sich, dass die Sanierung der Florinskirche vom Bund gefördert wird. Vor einigen Wochen hatte er sich bei Susanne Eitelbach (li.), Pfarrerin Birgit Becker (2.v.re.), Klaus Hiemke (re.) und Baukirchmeister Dr. Dietrich Auge über den Zustand und die nötige Sanierung der Kirche informiert und anschließend für die Förderung eingesetzt.  Quelle: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph/Martin Schlüter

Koblenz. Die Sanierung der Florinskirche in Koblenz wird vom Bund mit 493.300 Euro gefördert. Das teilte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph mit. Die Mittel stammen aus dem neuen Denkmalschutz-Sonderprogramm XI, für das der Bundestag im Haushalt 2022 entsprechende Mittel bereitgestellt hat, erklärt Rudolph, der selbst Mitglied des Haushaltsausschusses ist. „Ich habe mich in Berlin sehr dafür eingesetzt, dass dieses Projekt gefördert wird und freue mich außerordentlich, dass der Antrag auf Förderung erfolgreich war. Bei der Florinskirche handelt es sich um ein prägendes Kulturdenkmal unserer Region“, sagt der Abgeordnete nach der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses, in der der Entwurf des Bundeshaushalts final überarbeitet wird und die Fördergelder bewilligt werden. Die Florinskirche wurde um das Jahr 1100 errichtet und gehört heute zu jeweils 50 Prozent der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte und dem Land Rheinland-Pfalz. Allerdings sind vor allem die Dachkonstruktion und die Tragwerke des markanten Baus dringend sanierungsbedürftig. Die Sanierung soll in drei Bauabschnitten vorgenommen werden und nach Angabe der Kirchengemeinde insgesamt rund zwölf Millionen Euro kosten. Kosten, die nur mithilfe von Fördergeldern zu stemmen sind. „Es ist eine wunderbare Nachricht, dass der erste Bauabschnitt durch den Bund mit Fördergeldern unterstützt wird. Wir hatten Herrn Rudolph kürzlich bei einem Vor-Ort-Termin durch die Kirche geführt und ihm den Sanierungsbedarf ausführlich erläutert. Ich bin dankbar für seinen Einsatz und freue mich, dass unsere Kirche nun saniert werden kann“, sagt Pfarrerin Birgit Becker. Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms XI werden insgesamt 66 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sollen national bedeutsame oder das kulturelle Erbe mitprägende unbewegliche Kulturdenkmäler gefördert werden. Die Maßnahmen müssen der Substanzerhaltung oder Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dienen. Der Bund übernimmt dabei 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Im Falle der Florinskirche entspricht das im ersten Bauabschnitt genau den geförderten 493.300 Euro. Die verbleibenden 50 Prozent müssen vom Antragsteller, den Ländern, anderen Gebietskörperschaften oder Dritten übernommen werden.

„Die Florinskirche muss auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Es ist gut, dass der erste Schritt dahin jetzt gemacht werden kann und es gelungen ist, die Fördergelder aus dem Denkmalschutzprogramm nach Koblenz zu bekommen“, sagt Thorsten Rudolph.

Pressemitteilung des

Büro von Dr. Thorsten Rudolph

Thorsten Rudolph (2.v.li.) freut sich, dass die Sanierung der Florinskirche vom Bund gefördert wird. Vor einigen Wochen hatte er sich bei Susanne Eitelbach (li.), Pfarrerin Birgit Becker (2.v.re.), Klaus Hiemke (re.) und Baukirchmeister Dr. Dietrich Auge über den Zustand und die nötige Sanierung der Kirche informiert und anschließend für die Förderung eingesetzt. Quelle: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph/Martin Schlüter

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