Politik | 12.03.2020

Betreuung von Grundschulkindern:

Bund unterstützt Land und Kommunen

Erwin Rüddel: „Sondervermögen des Bundes in Höhe von zwei Milliarden Euro“

Kreisgebiet. „Der Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter steht im Fokus eines Gesetzentwurfes über ein entsprechendes Sondervermögen in Höhe von zwei Milliarden Euro, mit dem sich der Deutsche Bundestag an diesem Donnerstag befasst und das auch im Kreis Neuwied Wirkung haben sollte“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Parlamentarier merkt an, dass die Schulzeit für Grundschüler meist in der Mittagszeit endet. Doch selten decke sich das heutzutage mit den Arbeitszeiten der Eltern. Viele Berufstätige wünschten sich, dass ihre Kinder auch am Nachmittag in guten Händen sind und betreut werden.

„Der Bund hat bereits mit finanzieller Unterstützung dazu beigetragen, dass eine verlässliche Betreuung für die Kita gilt. Was für die Kita gilt, müssen wir auch für die Grundschule realisieren. Das hat die Union in ihrem Wahlprogramm versprochen - und das setzen wir jetzt um“, betont Rüddel.

So vielfältig und unterschiedlich die Kinder seien, so vielfältig und unterschiedlich müssten auch die Nachmittagsangebote in den Grundschulen sein. Der heimische Abgeordnete: „Daher wollen wir nicht nur gebundene Ganztagsschulen fördern, sondern auch andere Angebote - wie offene Grundschulen und Hortbetreuung.“ Dafür stelle der Bund Ländern und Kommunen in den nächsten zwei Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

„Freiwillige Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern ermöglicht Müttern und Vätern, ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Gemeinsame Zeit mit Gleichaltrigen am Nachmittag fördert die sozialen Kompetenzen von Kindern und den Umgang miteinander. Größtmögliche Vielfalt, größtmögliche Vereinbarkeit und größtmögliche Verlässlichkeit - das ist unser Anspruch als CDU/CSU-Bundestagsfraktion“, bekräftigt Erwin Rüddel. Pressemitteilung

Erwin Rüddel, MdB

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