Politik | 02.02.2014

SPD-Kreistagsfraktion Rheinbach Meckenheim

Busverkehr sorgt für Unmut

Busversorgung in Meckenheimer und Rheinbacher Ortsteilen

Meckenheim/Rheinbach. Die Busversorgung der Meckenheimer- und Rheinbacher Ortschaften durch die Ahrweiler-Verkehrsbetriebe sorgt seit langer Zeit immer wieder für Unmut bei den Bürgerinnen und Bürgern in den Rheinbacher Ortsteilen Wormersdorf, Merzbach, Neukirchen, Todenfeld und Hilberath sowie in den Meckenheimer Ortsteilen Altendorf und Ersdorf, die über die AWR bedient werden.

Ute Krupp, Kreistagsabgeordnete aus Rheinbach: „Die Einführung von Taxibussen in Rheinbach und Meckenheim, die im Bereich der RVK gut funktioniert, läuft nicht reibungslos, immer wieder gibt es Beschwerden über unzuverlässige Verbindungen, ausgefallene Fahrten und weitere Ärgernisse der ÖPNV-Nutzer. So geht es nicht weiter!“

Die SPD-Kreistagsfraktion beantragt daher die Einrichtung eines Busverkehrs zwischen den Bahnhöfen Rheinbach Mitte oder Römerkanal und dem Bhf. Meckenheim, der die Rheinbacher Ortschaften im Süden und Osten sowie die Meckenheimer Ortsteile Altendorf und Ersdorf bedient, um regelmäßige und zuverlässige Verbindungen sicher zu stellen. Der Rhein-Sieg-Kreis soll beauftragt werden, die entsprechenden Voraussetzungen für eine adäquate Versorgung der Bürgerinnen und Bürger dieser Ortschaften mit einem Busverkehr zu schaffen.

Aktuell wird der Rhein-Sieg-Kreis gebeten, zum nächsten Fahrplanwechsel eine Verbindung einzufordern, die für die Bürgerinnen und Bürger in den Rheinbacher Ortsteilen Wormersdorf, Merzbach, Neukirchen, Todenfeld und Hilberath sowie in den Meckenheimer Ortsteilen Altendorf und Ersdorf eine Anbindung an die Regionalbahn in den frühen Stunden am Samstag sicherstellt. Die Vertaktung muss aus allen oben aufgeführten Ortschaften ermöglichen, die RB 23 ab Rheinbach bzw. Meckenheim in Richtung Bonn nehmen zu können, um den Arbeitsplatz in Bonn um 8 Uhr zu erreichen. „Der Samstag ist ja ein regulärer Arbeitstag“, so Werner Albrecht, Kreistagsabgeordneter aus Meckenheim, „der Berufstätige ohne KFZ muss an allen Werktagen seinen Arbeitsplatz erreichen können.“ Gleichzeitig soll die Anbindung in den Nachmittags- und Abendstunden am Samstag ebenfalls überprüft werden.

Pressemitteilung

der SPD-Kreistagsfraktion

Rheinbach Meckenheim

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