Politik | 04.10.2022

CDU-Politiker Marlon Bröhr, Anke Beilstein, Karina Wächter, Tobias Vogt und Dennis Junk

CDU-Abgeordnete machen sich für zusätzliches Brennholz stark

CDU-Politiker plädieren angesichts der Energiekrise und steigender Energiekosten für eine Ausweitung des Brennholzangebots – Entlastung für Bürgerinnen und Bürger

Kreis Cochem-Zell. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr setzt sich gemeinsam mit den CDU-Landtagsabgeordneten Anke Beilstein, Karina Wächter, Tobias Vogt und Dennis Junk für eine Ausweitung des Brennholzangebots für die eigene Bevölkerung ein. Dadurch können aus Sicht der CDU-Politiker die zunehmende Nachfrage gedeckt und die stark steigenden Holzpreise gedrosselt werden. „In dieser Energiekrise müssen wir alle Ressourcen zur Wärmeerzeugung nutzen, um den Menschen in unserer Heimat Alternativen zu Gas und Öl zu bieten. Deshalb regen wir gegenüber den kommunalen Waldbesitzern und dem Land an, alle Möglichkeiten zu ergreifen, zusätzliche Holzmengen zu angemessenen Preisen zur Verfügung zu stellen“, betont der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr.

Hintergrund der Initiative der CDU-Politiker von Mosel, Eifel, Hunsrück und Rhein sind die explodierenden Energiekosten und dadurch auch die verstärkte Nachfrage nach Brennholz, die zu steigenden Holzpreisen führt. Die CDU-Politiker verweisen auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes: Demnach haben sich die Preise für Brennholz und Holzpellets im August um 85,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöht. „Die Nachfrage und damit auch der Preis für Brennholz steigen rasant. Denn viele Bürger weichen verstärkt auf Holz als Heizmittel aus“, erläutert die CDU-Landtagsabgeordnete Anke Beilstein (Wahlkreis Cochem-Zell). „Das Angebot an Brennholz muss daher erhöht werden, um dem zusätzlichen Bedarf bei möglichst stabilen Preisen Rechnung zu tragen.“

In Rheinland-Pfalz besteht aus Sicht der CDU-Abgeordneten auch die Möglichkeit für die Ausweitung des Holzangebots. So verweist der CDU-Landtagsabgeordnete Dennis Junk (Wahlkreis Wittlich) darauf, dass Rheinland-Pfalz im Ländervergleich mit über 40 Prozent den größten Anteil der Waldfläche an der gesamten Landesfläche hat. Davon befinden sich 46 Prozent des Waldes im Eigentum von Städten, Gemeinden und anderen Körperschaften und bei weiteren 26 Prozent handelt es sich um den Staatswald des Landes. „Diesen Standortvorteil müssen wir in dieser Situation aber auch nutzen. Zahlreiche Kommunen und auch das Land Rheinland-Pfalz können noch einiges tun, um das Brennholzangebot für die heimische Bevölkerung zu erhöhen“, ergänzt die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter (Wahlkreis Bernkastel-Kues/Morbach/Kirchberg).

Der CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Vogt (Wahlkreis Rhein-Hunsrück), der auch als Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde kürzlich eine Brennholz-Sonderversteigerung durchgeführt hat, verweist darauf, dass für eine Ausweitung des Brennholzangebots aktuell keine zusätzliche Fällung gesunder Bäume notwendig ist. Grund dafür ist, dass aufgrund der Trockenheit geschädigtes Holz zur Verfügung steht, was als Brennholz genutzt werden kann. „Auch wenn das jetzt gekaufte Holz für diese Heizperiode zu spät kommt, gilt es bereits heute, Vorsorge für die Folgejahre zu treffen. Außerdem fällt es einem dann leichter, das für die kommenden Jahre eingelagerte Holz bereits heute zu verfeuern“, betont Vogt. Aus Sicht der CDU-Abgeordneten sollten öffentliche Waldbesitzer deshalb mehr Brennholz zur Verfügung stellen. „Es ist eine wirksame und leicht umzusetzende Maßnahme gegen die Folgen der Energiekrise und eine spürbare Entlastung für viele Menschen im ländlichen Raum“, macht der CDU-Bundestagsabgeordnete Marlon Bröhr deutlich.

Pressemitteilung Büro

Büro Marlon Bröhr, MdB (CDU)

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